abstraktes Bild eines Mannes als Maschine Fernand Léger, "Le Mécanicien", 1920, National Gallery of Canada, Ottawa, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: NGC

Von sphärischen Klängen, Cyborgs und Zukunftsfragen: vielseitiges Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung "Der montierte Mensch" ab 8. November im Museum Folkwang

25.10.2019

Das Museum Folkwang widmet sich in diesem Herbst dem Thema "Mensch und Maschine". Zur groß angelegten Ausstellung "Der montierte Mensch", die vom 8. November bis 15. März 2020 zu sehen ist, bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm für Erwachsene, junge Leute sowie Kinder und Familien: Zahlreiche Workshops, Lesungen, Konzerte und Führungen laden dazu ein, sich mit Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Zukunftsfragen und künstlerischen Positionen zum Verhältnis von Mensch und Maschine auseinanderzusetzen.

Highlights sind unter anderem das Konzert der international renommierten Theremin-Virtuosin Carolina Eyck am Freitag, 15. November, und der Familientag "Voll automatisch" am Sonntag, 24. November. Höhepunkte im nächsten Frühjahr sind das Symposium "Homo Ex Machina" am 6. und 7. März sowie ein Science Slam am 13. März. Der Themenschwerpunkt wird durch die parallel gezeigte Ausstellung "I was a Robot" ergänzt.

Ausgehend von den aktuellen Diskussionen rund um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung schlägt die Ausstellung "Der montierte Mensch" einen Bogen durch die Kunstgeschichte der letzten 120 Jahre und nimmt das ambivalente Verhältnis zwischen Mensch und Maschine in den Blick. Das Museum zeigt in diesem Rahmen mehr als 200 Werke von über 100 Künstlerinnen und Künstlern, die sich seit dem Beginn des Maschinenzeitalters bis in die Gegenwart mit den Auswirkungen von Industrialisierung, Mechanisierung, Kybernetik, Robotik und Künstlicher Intelligenz auf Mensch und Gesellschaft auseinandergesetzt haben. Das Begleitprogramm ermöglicht Interessierten aller Altersstufen vielfältige Möglichkeiten, sich ebenfalls mit diesen Themen zu befassen.

Werkstatt-Konzert "Sphärische Klänge"
Anlässlich der Ausstellung gibt die weltweit bekannte Theremin-Virtuosin Carolina Eyck eines ihrer wenigen Deutschlandkonzerte im Karl Ernst Osthaus-Saal des Museum Folkwang. Bei dem Werkstatt-Konzert "Sphärische Klänge" am Freitag, 15. November, um 20 Uhr, stellt die Wahl-Leipzigerin das außerordentlich schwierig zu spielende Instrument, seine Geschichte und seine Möglichkeiten vor. Die Tickets kosten 10 Euro (ermäßigt / Kunstring Folkwang: 5 Euro) und sind am Veranstaltungstag an der Kasse erhältlich.

Familientag "Voll automatisch"
Am Familientag "Voll automatisch" am Sonntag, 24. November, von 14 bis 18 Uhr, übernehmen die Maschinen das Museum: Kinder und Erwachsene erkunden in der Ausstellung mittels App Bilder von Robotern und Androiden. In offenen Workshops können Bilder bei einem "Zeichenautomaten" in Auftrag gegeben werden oder es wird gemeinsam wie "am Fließband" gearbeitet. Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

Lesung von Ritter Rost
Der Essener Autor und Illustrator Jörg Hilbert – Schöpfer des aus Blechteilen zusammengeschraubten Ritter Rost – stellt das neueste Abenteuer seines Kinderbuch-Helden vor: Die Lesung von "Ritter Rost und das Einhorn" am Samstag, 7. Dezember, ab 15 Uhr, im Karl Ernst Osthaus-Saal wird durch Musik ergänzt. Der Teilnahmebeitrag für Kinder beträgt 2,50 Euro; Erwachsene zahlen 5 Euro. Die Karten sind am Tag der Veranstaltung an der Kasse erhältlich.

Bildschöner Samstag
Im Rahmen des "Bildschönen Samstags" setzen sich Kinder praktisch mit dem Thema Mensch und Maschine auseinander: In dem Workshop "Ich bin ein Cyborg, aber das ist ok" verwandeln sie sich mithilfe von Kopierern und Maschinenteilen in einen Cyborg. Im Workshop "Keine Schraube locker" werden Roboter aus Aufziehmotoren und Knetmasse gebaut. Die Ausstellungsgespräche für Kinder nehmen "Robo-Köppe" und "Kinetische Kunstwerke" in den Blick. Für die Teilnahme am "Bildschönen Samstag" ist eine Anmeldung im Besucherbüro erforderlich.

Rundgang in Begleitung
Öffentliche Führungen (Sonntag, 15 Uhr, und Donnerstag, 18 Uhr) und das Format "Kuratoren führen" am 22. November, 13. Dezember und 17. Januar, jeweils um 18 Uhr, ermöglichen Besucherinnen und Besuchern eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Mensch und Maschine innerhalb der Kunstgeschichte. Mit einer Eintrittskarte zur Ausstellung ist die Teilnahme an den Führungen kostenlos.

Symposiums "Homo Ex Machina"
Während des zweitägigen Symposiums "Homo Ex Machina" am Freitag, 6.März, und Samstag, 7. März, untersuchen internationale Expertinnen und Experten Aspekte zum Menschen im Zeitstrom von Industrialisierung, Technologisierung und Digitalisierung. Behandelt wird das ambivalente Verhältnis des Menschen zu (seinen) Maschinen – von den mechanischen Anfängen bis zu den digitalen Extensionen. Die international ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Bereichen wie der Kunstgeschichte, Kulturtheorie, Philosophie, den Medienwissenschaften und des Journalismus werden eine interdisziplinäre wie zeitgeschichtliche Aufarbeitung des Wechselverhältnisses von Mensch und Maschine bieten und damit die Relevanz der Fragestellung für die Gegenwart verdeutlichen.

Science Slam
Der Frage "Was hat Wissenschaft mit Kunst zu tun?" geht der Science Slam am Freitag, 13. März, um 20 Uhr, nach. Für die Veranstaltung werden junge Leute gesucht, die zu neuen Technologien, Künstlicher Intelligenz und Robotern forschen und diese Themen unterhaltsam und verständlich einem breiten Publikum vorstellen möchten. Anmeldungen inklusive kurzem Abstract der Forschungsfrage richten sie bis Montag, 6. Januar, an bettina.salzhuber@museum-folkwang.essen.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Detaillierte Informationen zu sämtlichen Veranstaltungen und dem umfangreichen Angebot für Schulen finden Interessierte auf www.museum-folkwang.de

Herausgeber:

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 45160
Fax: +49 201 88 45123
E-Mail: yvonne.daenekamp@museum-folkwang.essen.de
URL: www.museum-folkwang.de

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