Historikerin Miriam Rürup referiert zu jüdischen Frauen in der Weimarer Zeit

Am Dienstag, 19. November, 19 Uhr, im Seminarraum der Alten Synagoge Essen. Der Eintritt ist frei.

12.11.2019

Wie wirkte sich das neue Frauenwahlrecht der Weimarer Reichsverfassung auf die jüdischen Gemeinden aus? Wie gestaltete sich das Verhältnis von Mann und Frau in den jüdischen Jugendbewegungen der 1920er Jahre? Oder welche spezifischen Probleme ging der Jüdische Frauenbund Deutschland an?

Diesen und weiteren Fragen geht die Historikerin Miriam Rürup bei ihrem Besuch in der Alten Synagoge Essen auf den Grund und beleuchtet dabei besonders die Situation jüdischer Frauen in der Weimarer Republik..

Zur Referentin

Miriam Rürup studierte Geschichte, Soziologie und Europäische Ethnologie in Göttingen, Tel Aviv und Berlin und wurde im Jahr 2006 an der TU Berlin promoviert. Von 2010 bis 2012 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutsches Historisches Institut Washington tätig und leitet seit 2012 das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg.

Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutsch-jüdische Geschichte, Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus sowie der Gedenkpolitik, Geschlechtergeschichte sowie aus dem Umfeld ihrer Habilitation vor allem die Geschichte von Migration, Staatsbürgerschaft und Staatenlosigkeit.

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