Mögliche Ausrichtung der Universiade 2025 in der Region Rhein-Ruhr

19.11.2019

Der Ausschuss für die Sport und Bäderbetriebe hat sich in seiner heutigen Sitzung (19.11.) mit der weiteren Vorgehensweise der möglichen Ausrichtung der Universiade 2025 in der Region Rhein-Ruhr beschäftigt.

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) hatte bereits Gespräche mit einzelnen Bundesländern über eine mögliche Austragung einer Universiade in Deutschland in den Jahren 2025 oder 2027 geführt. Mithilfe einer Potentialanalyse wurden die Gegebenheiten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig und Rhein-Ruhr, bestehend aus Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen näher geprüft. Unter anderem wurden dabei die Infrastruktursituationen untersucht. Lediglich Berlin und die Region Rhein-Ruhr verfügen demnach über die erforderlichen Voraussetzungen. Allerdings sieht sich Berlin nicht in der Lage die Veranstaltung im Jahr 2025 zu realisieren. Die Region Rhein-Ruhr hat sich hingegen bereit erklärt, sich für eine mögliche Bewerbung für das Jahr 2025 an einer weiteren Prüfung der Voraussetzungen zu beteiligen. Zur Vorbereitung auf die internationale Bewerbung, die im Mai 2020 erfolgen soll, befindet sich der ADH momentan in der Konzeptausarbeitung. Die Entscheidung über die endgültige Vergabe der Universiade 2025 soll dann im Juni/Juli 2020 durch die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), also dem internationalen Hochschulsportverband, bekannt gegeben werden.

Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen will in einem nächsten Schritt, die Idee der Ausrichtung der Universiade unter Einbeziehung der Stadt Essen in den Rat geben. Bevor es aber überhaupt zur Entscheidung über die Austragung und Beratung über die Finanzierung der Universiade 2025 im Rat kommt, wird in Kürze ein Gespräch des ADH unter Beteiligung der Abteilung Sport- und Ehrenamt der Staatskanzlei bei der Stadt Essen geführt. Dieses Gespräch soll dazu dienen die vorliegende Planung weiter zu klären und mögliche Fragen der Stadt Essen zu beantworten. Die Entscheidung des Rats der Stadt Essen soll dann abhängig von dem Gesprächsergebnis erfolgen.

Zum Hintergrund:

Die alle zwei Jahre stattfindenden Universiaden sind die weltgrößten Sportveranstaltungen nach den Olympischen und Paraolympischen Spielen. Etwa 10.000 Studierende aus 170 Nationen treten dabei in 15 festen und bis zu drei optionalen Sportarten gegeneinander an. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an studentische Leistungssportler als auch an etablierte Hochleistungssportler. Begleitet wird die Universiade durch einen international besetzten Wissenschaftskongress und eine Vielzahl von Rahmenveranstaltungen.

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