Beethoven-Wochenende in der Philharmonie Essen: Isabelle Faust und Alexander Melnikov spielen alle Violinsonaten

Drei Konzerte am Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember. Tickets: 28 Euro.

20.11.2019

"Alle zehn Sonaten sind Meisterwerke", sagt Violinistin Isabelle Faust, in dieser Spielzeit Porträtkünstlerin der Philharmonie Essen, über die Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven. Diese interpretiert sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Klavierpartner Alexander Melnikov in drei Konzerten: am Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember. Karten für die Veranstaltungen zum Preis von 28 Euro sowie weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0201-8122-200 und auf www.philharmonie-essen.de.

Am Samstag, 30. November, um 20 Uhr, erklingen die Sonaten op. 12, Nr. 1 bis 3 sowie op. 47, bekannt unter dem Namen "Kreutzersonate". Am Sonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr stehen die Sonate Nr. 6 A-Dur sowie die Sonaten op. 30, Nr. 1 bis 3 auf dem Programm, bevor das Beethoven-Wochenende ab 18 Uhr mit den Sonaten op. 23, op. 24 – der "Frühlingssonate" – und op. 96 ausklingt. Beethoven schuf neun dieser kammermusikalischen Preziosen während seiner frühen Zeit zwischen 1797 und 1803. Die zehnte Sonate stammt von 1812, dem Jahr seiner achten Sinfonie. Jede dieser mehrsätzigen Kompositionen ist faszinierend anders und die Violine ist dabei ein gleichberechtigter Partner des Klaviers.

Isabelle Faust über Beethovens Sonaten
"Beethoven nimmt bei uns einen großen Platz ein, die Sonaten gehören zum Kernrepertoir", sagt Isabelle Faust. Als sie die Beethoven-Sonaten vor über einem Jahrzehnt mit Alexander Melnikov für CD einspielte, sprach sie selbst von "Work in progress", mutmaßte, dass alles "in einem Jahr vielleicht völlig anders klingt". Dies ist bei einer Künstlerin, die ständig auf der Suche ist und Musik als lebendigen Organismus betrachtet, nichts Besonderes ist. "Ich versuche auf meine Art und Weise auch jedes Mal wieder, alles auszuleuchten, was an einem Werk wichtig ist", so Faust. Alle zehn Sonaten im Zusammenhang zu erleben, bietet ihrer Ansicht nach dabei eine besondere Chance: "Sich so vollkommen mit Beethoven zu umgeben, gibt einem zumindest die Illusion, dass man die Musik von den verschiedensten Aspekten her besser versteht. Da gerät man in einen richtigen Strudel hinein."

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