HOCHTIEF plant nachhaltige Firmenzentrale am Opernplatz

27.11.2019

Das Essener Unternehmen HOCHTIEF plant, seinen Konzernsitz dort neu zu bauen, wo es seit 1938 seinen Sitz hat - am Traditionsstandort Opernplatz. Für den Neubau hat HOCHTIEF das Areal Anfang dieses Jahres gekauft und insgesamt fünf namhafte, internationale Architekturbüros zu einem Gestaltungswettbewerb eingeladen. Entschieden hat sich der Konzern für den Entwurf von slapa oberholz pszczulny | sop architekten (Düsseldorf). Die Planungen wurden heute im Rathaus der Stadt Essen vorgestellt.

"Die geplante Unternehmenszentrale wird eine gute Visitenkarte für den weltweit operierenden Konzern und fügt sich städtebaulich gut in das Viertel ein", sagte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Präsentation des Architektenentwurfs.

Vorgesehen ist ein sechsgeschossiges, transparentes Gebäude, das sich städtebaulich zwischen RWE-Turm, Aalto-Theater und der angrenzenden Wohnbebauung nahtlos einfügt und Platz für rund 1100 Beschäftigte bietet. sop architekten haben auch die Nähe zum Stadtgarten aufgegriffen. Ihr Entwurf beinhaltet großzügig begrünte, nutzbare Innenhöfe und Dachbereiche. Das Gebäude wird dadurch einen positiven Beitrag zum Stadtklima leisten. Die Nachhaltigkeit des Projekts ist eine der Planungsgrundlagen. Die neue Zentrale soll mit dem Gütesiegel Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen zertifiziert werden. Bis Mitte Dezember sollen die am Opernplatz beschäftigten HOCHTIEF-Mitarbeiter zum Standort an der Alfredstraße umziehen. Der Beginn der Rückbaumaßnahmen ist für März 2020 angestrebt.

"Es freut mich, dass mit den Planungen für die neue Zentrale am Hauptstandort am Opernplatz auch das Bekenntnis zum Standort und zu den Unternehmenswurzeln in Essen einhergeht", so das Stadtoberhaupt.

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v.l.n.r.: HOCHTIEF-Vorstand Nikolaus Graf von Matuschka, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Stadtdirektor Jürgen Best und der Architekt Jurek M. Slapa vor einem Modell der neuen HOCHTIEF-Firmenzentrale.

HOCHTIEF plant seinen Konzernsitz am Traditionsstandort Opernplatz. v.l.n.r.: HOCHTIEF-Vorstand Nikolaus Graf von Matuschka, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Stadtdirektor Jürgen Best und der Architekt Jurek M. Slapa. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen
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