Rat der Stadt Essen beschließt die Generalsanierung der Schulsportaußenanlage des Helmholtz-Gymnasiums

27.05.2020

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner Sitzung am 11. Dezember 2019 die Weiterentwicklung der "Sportschule NRW" am Helmholtz-Gymnasium beschlossen. In unmittelbarer Nähe des Helmholtz-Gymnasiums in Rüttenscheid befinden sich drei weitere Schulen. Im laufenden Schuljahr 2019/2020 kann der Bedarf an Sportstätten für den Sportunterricht der vier Schulen nicht mehr gedeckt werden. Laut Schulgesetz ist die Stadt Essen in der rechtlichen Verpflichtung die benötigten Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Daher soll die Sporthallensituation in Rüttenscheid für alle Schulen im Umfeld des Helmholtz-Gymnasiums verbessert werden. Dies soll durch die Errichtung einer Doppelturnhalle, eines Kraftraumes sowie der Modernisierung und Umgestaltung der Schulsportaußenanlage erfolgen.

Durch die Ernennung des Helmholtz-Gymnasiums zur "Sportschule NRW" gibt es die Möglichkeit Fördermittel vom Land für die Optimierung der Sportstätteninfrastruktur zu beantragen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in einem Abstimmungstermin im Januar 2020 mitgeteilt, dass der Kraftraum und die Doppelturnhalle förderfähig sind. Die Herrichtung der Außensportanlage ist nicht förderfähig und muss somit komplett aus dem städtischen Haushalt finanziert werden.

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen (27.5.) Sitzung die Generalsanierung der Schulsportaußenanlage des Helmholtz-Gymnasiums mit Gesamtkosten in Höhe von rund 962.000 Euro beschlossen. Die Außensportanlage verfügt derzeit über ein marodes Tennen-Kleinspielfeld mit Sprintstrecke und Weitsprunganlage. Der Instandhaltungsrückstand ist sehr hoch. Eine Anbindung der Außensportanlage an die Schule gewährleistet die Sicherstellung des verpflichtenden Schulsportunterrichts.

Auf Grundlage des vorangegangenen Ratsbeschlusses zur konzeptionellen Weiterentwicklung des Standortes und der Zustimmung zu erforderlichen Planungsleistungen ist bereits eine Mittelbereitstellung in Höhe von 170.000 Euro erfolgt. Die aktuellen Gesamtkosten belaufen sich auf 962.000 Euro, sodass ein Finanzierungsdelta von 792.000 Euro verbleibt. Daher erfolgt eine außerplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 792.000 Euro, die sich in 2020 durch Minderausgabe in gleicher Höhe beim Neubauprogramm Schultoilettenanlagen deckt.

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Die Schulsportaußenanlage des Helmholtz-Gymnasiums. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen
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