Stadt baut Verkehrsüberwachung aus – mobile und stationäre Geschwindigkeitsüberwachung werden verstärkt

17.12.2019

Die Stadt Essen wird ihre Verkehrsüberwachung im kommenden Jahr ausbauen, insbesondere im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung.

Anfang des Jahres wird am Werdener Berg eine stationäre Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung installiert. Genutzt wird hierzu ein Blitzer, der früher auf der A40 im Einsatz war und zwischenzeitlich an einer Baustelle auf der A52 für die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit gesorgt hatte. Die Anlage wird auf der Bredeneyer Straße in Höhe der Hausnummer 183 aufgestellt und kontrolliert dann den Verkehr in Fahrtrichtung Werden. Damit wird ein Standort reaktiviert, an dem schon bis zum Jahr 2001 ein stationärer Blitzer stand.

Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch an weiteren Stellen im Stadtgebiet zu verbessern und Unfälle durch eine zu hohe Geschwindigkeit zu vermeiden, nutzt das Ordnungsamt die Möglichkeit der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung und misst mit derzeit fünf speziell ausgestatteten Fahrzeugen im Rahmen von Schwerpunktkontrollen. Im Sommer 2020 wird die Verwaltung eine weitere mobile Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung erhalten, so dass die Kontrollen verstärkt werden können.

Zuletzt im November zeigte sich bei einer Schwerpunktkontrolle in Altenessen-Süd, wie ernst das Problem ist: das Ordnungsamt postierte sich auf der Altenessener Straße in Höhe der Hausnummer 331, in unmittelbarer Nähe befinden sich eine Kindertagesstätte und ein Spielplatz. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 30 Kilometer pro Stunde. Die Schwerpunktkontrolle wurde über drei Stunden durchgeführt. Innerhalb dieses Zeitraumes wurden knapp 1.400 Überschreitungen festgestellt, das sind mehr als sieben Verstöße pro Minute.

"Dieses Beispiel zeigt, dass eine Ausweitung der Geschwindigkeitsüberwachung dringend notwendig ist", so Ordnungsdezernent Christian Kromberg. "Sowohl die Einrichtungen, an denen wir kontrollieren, wie Krankenhäuser, Seniorenheime und Schulen, bitten um eine Verstärkung der Schwerpunktkontrollen. Aber auch Interessenverbände und die Bevölkerung fordern in den Stadtteilen ein härteres Durchgreifen bei Verkehrssündern."

Zum Hintergrund

Die Überwachung des fließenden Verkehrs liegt grundsätzlich in der Zuständigkeit der Polizei. An besonderen Gefahrenstellen und an sensiblen Einrichtungen, wie Schulen oder Kindertagesstätten, überwacht auch das städtische Ordnungsamt die Einhaltung der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit.

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