Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen und Angela Ströter,Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V., beim Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen. Foto: Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Angela Ströter, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V., beim Neujahrsempfang der ARGE. Foto: Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V.

Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V.

20.01.2020

Am Samstag (18.1.) besuchte Oberbürgermeister Thomas Kufen den Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in Essen e.V. (ARGE) im Haus der Begegnung. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Essener Selbsthilfegruppen und Vereinen der Behindertenhilfe, deren Ziel es ist, ein Verständnis für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Handicap zu wecken. Die ARGE bündelt die Interessen seiner Mitgliedsvereine und trägt sie den Vertretern der Stadt Essen, verschiedenen regionalen und überregionalen Organisationen und der Öffentlichkeit vor.

In seiner Begrüßung ging Oberbürgermeister Thomas Kufen auf die Bedeutung der Teilhabe ein. "Wie menschlich eine Gesellschaft ist, bemisst sich gerade auch daran, wie gut uns Teilhabe gelingt. Und diese Teilhabe an unserer Gesellschaft heißt: Jeder Mensch – mit oder ohne Einschränkung – hat die gleichen Rechte und die gleichen Chancen, dabei zu sein", so Kufen. Seit dem 1. Januar 2020 sei die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft. Damit werde unter anderem das Recht auf Eingliederungshilfe in weiten Teilen neu geregelt. Die Bedarfe an Eingliederungshilfen werden nun – stärker als bisher – personenbezogen gedeckt und orientieren sich nicht vorrangig am vorhandenen Angebot. "Im Zuge dessen werden wir unseren 'Aktionsplan Essen Inklusiv' weiterentwickeln und insbesondere die Sozialräume in den Blick nehmen. Dies geschieht gemeinsam mit verschiedenen Trägern. Am Ende soll ein Essener Modellprojekt entstehen, das eine Vorbildrolle für ganz Nordrhein-Westfalen übernehmen kann.“

Kufen lobte die wertvolle Arbeit der ARGE, die Betroffene und deren Angehörige unterstütze. Sie fordere Anerkennung und Respekt für Menschen mit Behinderung und fördere die Barrierefreiheit in Essen, indem sie etwa gute Vorbilder mit dem Signet "Essen ohne Barrieren" auszeichne. "Essen ohne Barrieren" wurde vor 15 Jahren von der ARGE in Zusammenarbeit mit dem Gremium Planung und Koordinierung der Behindertenarbeit (PUK) der Stadt Essen ins Leben gerufen. Seitdem mache das Signet an vielen Stellen der Stadt sichtbar, wo Hemmnisse für behinderte Menschen erfolgreich abgebaut werden konnten. "Ich bin sehr dankbar, so engagierte Vereine wie die AG Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V. in unserer Stadt zu haben. Das gilt in ihrer Funktion als wertvoller Ratgeber ebenso wie für ihren Einsatz als wichtiger Motivator für andere. Ich danke allen sehr herzlich, die sich hierfür eingesetzt haben", so Kufen.

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