innogy zeigt Möglichkeiten smarter Straßenlaternen in Essen

18.02.2020

Entlang der Huyssenallee in Essen zeigt innogy die Straßenbeleuchtung der Zukunft. In unmittelbarer Nähe zu Philharmonie und Aalto-Theater errichtet der Energiekonzern gemeinsam mit der Stadt Essen und der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) 15 neue Multifunktionsleuchten, sogenannte Smart Poles. Im Vergleich zu herkömmlichen Straßenlaternen können sie mehr als nur Licht in der Dunkelheit spenden: Sie dienen zukünftig zusätzlich als WLAN-Router, als Ladesäule für Elektroautos und sie erfassen Umweltdaten sowie die Auslastung von Parkflächen. Ein installierter Notrufknopf sorgt zudem für mehr Sicherheit. Möglich macht das ein Zusammenspiel aus innovativer Technik und Sensorik. Die Arbeiten zur Aufstellung der neuen Beleuchtungsmasten starten jetzt und dauern voraussichtlich bis Juli dieses Jahres. Drei Smart Poles hatte innogy bereits 2019 auf dem Vorplatz der Kruppstraße installiert.

Ausgestattet werden die Smart Poles mit unterschiedlichen, digitalen Lösungen: Die sogenannte Smart Parking-Sensorik ermöglicht ein intelligentes Parkraummanagement entlang der Hauptstraße und erfasst dabei etwa 140 Parkplätze. Hinzu kommt Sensorik zur Messung von Umweltdaten und ein Notrufknopf. Eine Plattform fasst diese Daten zusammen, analysiert und visualisiert sie. Die Parkraumbelegung und Umweltdaten für die Stadt Essen und ihre Bürger werden über digitale Bildschirme an den Leuchten sichtbar gemacht.

Oberbürgermeister Thomas Kufen zeigt sich begeistert von der Lösung: “Mit den sogenannten Smart Poles – also intelligenten Straßenlaternen – hat innogy eine zukunftsfähige Technik im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße gebracht. Ich freue mich, dass diese innovative Technik jetzt in Essen eingesetzt wird. An der Testphase sind wir als Stadt sehr interessiert. Wir wollen die Stadt Essen als Innovationsstandort langfristig stärken, die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.“

Katherina Reiche, Geschäftsführerin der innogy Westenergie, sagt: "Mit den Smart Poles zeigen wir die Infrastruktur für die Stadt der Zukunft. innogy bietet die Smart Poles als modulares System an. Je nach Standort und Vorgaben können die intelligenten Lichtmasten einiges, was für die Digitalisierung des öffentlichen Raumes als Grundfunktion erforderlich ist: Ladestrom für Autos liefern, ein WLAN-Netz spannen oder per Bildschirm Informationen liefern. So wollen wir den Bürgern ermöglichen, die Digitalisierung zu nutzen. Wir wollen ihr Leben erleichtern und ihnen einen Mehrwert stiften."

innogy ist Betreiber von mehr als einer Million Leuchtpunkten in Europa und verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Straßenbeleuchtung in städtischen und ländlichen Gebieten. Diese Kompetenz nutzt innogy, um die intelligente Straßenbeleuchtung voran zu treiben. Erste Pilotprojekte wurden bereits in Bochum, Traben-Trabach und Erndtebrück gestartet.

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Oberbürgermeister Thomas Kufen und Bernhard Lüschper von innogy auf der E-world energy & water 2020 Foto: Jörg Mettlach
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