Halbzeit der Bewerbungsphase: Grüne Hauptstadt Agentur unterstützt Bürgerprojekte flexibel und unkompliziert

Bewerbungsverfahren der "Ideenbörse 2020" endet am 19. April

20.03.2020

Im vergangenen Jahr haben über 50 geförderte Bürgerprojekte erneut gezeigt, dass das grüne Engagement in Essen vielfältig, nachhaltig und innovativ ist. Auch 2020 fördert die Stadt Essen Engagement zur Erreichung der umweltpolitischen Ziele, denn Grüne Hauptstadt Europas ist man nicht auf Zeit. Zur Halbzeit der diesjährigen Bewerbungsphase für die "Grüne Hauptstadt Ideenbörse" erinnert die Stadt Essen an das Ende des diesjährigen Aufrufs am 19. April. "Auch in der derzeitigen Situation ist es uns wichtig, unser Angebot an die Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten und nachhaltige Ideen flexibel fördern zu können", erklärt Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen.

Für die Umsetzung von Bürgerprojekten werden dabei pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt - ein Eigenanteil ist dabei nicht erforderlich. Die Anträge können online unter www.essen.de/gha gestellt werden. "Wir fördern lokales Engagement zu den zwölf Zielen der Grünen Hauptstadt, wie Biodiversität, Mobilität, Klimaschutz, Müllvermeidung oder Bildung, denn genau dazu haben wir das Instrument der 'Ideenbörse' entwickelt", ergänzt Kai Lipsius, Leiter der Grüne Hauptstadt Agentur, die dieses unkomplizierte Förderinstrument bereits im vierten Jahr durchführt.

Zur Ideenbörse

In den vergangenen Jahren wurden insgesamt über 350 Aktivitäten und Projekte durch die 'Ideenbörse' gefördert. Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre 'grünen Ideen' einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt und der Weg zur Förderung denkbar einfach: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen.

Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte, pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

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