Zwischenstand: Sanierung der Sporthalle Wolfskuhle

08.04.2020

Die Sanierungsmaßnahmen in der Sporthalle Wolfskuhle, Pinxtenweg 6, verlaufen planmäßig. Nachdem in der Sporthalle immer wieder Feuchtigkeitssschäden in der Mitte des Hallenbodens entstanden sind und eine Untersuchung einen erhöhten Schimmelbefall feststellte, musste die Halle für die Sanierung geschlossen werden.

Die Sanierung besteht aus folgenden Maßnahmen: Ausbau, Einlagerung und späterer Wiedereinbau der Tribüne, Ausbau des schadstoff- und schimmelbelasteten Sporthallenbodens, Ausbau des Prallschutzes, Sanierung des Dachtragwerks, Abdichtung der Bodenplatte, Einbau eines neuen Hallenbodens und Prallschutzes einschließlich der Geräteraumtore und –türen sowie der Austausch der Lüftungs- und Heizungsanlage der Turnhalle.

Der Rückbau des Sportbodens und der Unterkonstruktion ist bereits abgeschlossen und auch die Schadstoffsanierung konnte erfolgreich beendet werden.

Untersuchungen nach dem Rückbau haben ergeben, dass die Hauptursache für die Feuchtigkeit des Hallenbodens Bodenhülsen geschuldet ist, die am Boden keine Abdeckung hatten, sondern durch Rohre durch die Bodenplatte direkt ins Erdreich führten. Der Sportbodenbauer ist beauftragt, den überwiegenden Teil der Bodenhülsen zu erneuern. Sobald alle Bodenhülsen sachgerecht verbaut sind, erhält die Rohbetonplatte vor dem Einbau des neuen Sportbodens eine neue Abdichtung, die fachgerecht an die Bodenhülsen angeschlossen wird. Auf diese Weise wird der Zutritt warmer und damit feuchter Luft unter dem Sportboden in Zukunft verhindert.

Bis zur abschließenden Verlegung des Hallenbodens wird die Rohbetonfläche genutzt, um Gerüste in der Halle aufzustellen, damit kleine Schäden und Risse in den Brettschichtholzbinder unter der Hallendecke repariert werden können.

Voraussichtlich im September 2020 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein und die Sporthalle wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

Zum Hintergrund

In der Sporthalle Wolfskuhle sind in der Vergangenheit immer wieder Feuchtigkeitsschäden in der Mitte des Hallenbodens entstanden. Zur Wiederherstellung der Nutzung wurden die Schäden am Boden mehrfach provisorisch saniert und parallel die Untersuchung der Feuchtigkeitsursache durch einen Schadensgutachter beauftragt. Im Oktober 2018 wurde erhöhter Schimmelbefall im Boden festgestellt, die Halle umgehend geschlossen und ein Gutachter mit der Untersuchung des Bodens und der Raumluft beauftragt.

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