Foto: Skateanlage in Kray Die Skateanlage in Kray wird aktuell erweitert. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Foto: Skateanlage in Kray Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Juli 2020 abgeschlossen sein. Elke Brochhagen, Stadt Essen

Arbeiten zur Erweiterung der Skateanlage Kray gestartet

24.04.2020

Ob auf Inlineskates, Skateboards, BMX-Rädern oder Scootern - die Skateanlage im Volksgarten Kray erfreut sich seit der Eröffnung 2008 großer Beliebtheit. Nun sind die Bauarbeiten für eine umfangreiche Erweiterung gestartet: Die zukünftig 900 Quadratmeter große Fläche, von denen 514 Quadratmeter neu hinzugekommen sind, wird bald verschiedenen Spiel- und Sportgruppen jede Menge Aktionsmöglichkeiten bieten.

So sollen Teile des Areals Anfängerinnen und Anfänger ansprechen und die Chance bieten, sich an ersten Übungen zu versuchen. Darüber hinaus sollen auch fortgeschrittene Skaterinnen und Skater auf ihre Kosten kommen und neue Abschnitte mit anspruchsvollen Herausforderungen vorfinden. Ein barrierefreier Zugang zur Skateanlage bietet zudem für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, die einen wachsenden Teil der Nutzerzielgruppe ausmachen, die Möglichkeit, das Sportterrain zu nutzen. Im Fachjargon: Zur neuen Anlage gehören künftig auch eine "Streetstyleramp", ein "Centerpiece mit Bankhip" und mehrere "Banks" an den Rändern des Skateparks.

Schon 2017 hatten die Planungen in Zusammenarbeit mit dem Julius-Leber-Haus, dem Bürgerhaus der AWO in Essen-Kray, und dem Geckomobil des Evangelischen Kinder- und Jugendhauses begonnen, denn schon damals stand fest: Es besteht Erweiterungspotenzial für die viel genutzte Anlage. Die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer spielte innerhalb des Planungsprozesses eine große Rolle: Vor allem sportbegeisterte Jugendliche, die die Skateanlage in Kray regelmäßig nutzen, steuerten wertvolles Expertenwissen bei und erarbeiteten gemeinsam ein Modell für die künftige Erweiterung. Dieses diente anschließend als Grundlage für Grün und Gruga und das Architekturbüro StudioL2, um Kostenschätzungen zu erarbeiten sowie die weiteren Planungen voranzutreiben, die wiederum mit den Nutzerinnen und Nutzern und der Bezirksvertretung VII abgestimmt wurden.

Die Kosten für die Erweiterung betragen insgesamt 270.000 Euro. Die Erweiterung der Skateanlage wird voraussichtlich Anfang Juli 2020 abgeschlossen sein.

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