Asbestentsorgung an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule läuft weiterhin planmäßig

10.08.2020

Die Asbestentsorgung aus dem dritten und letzten Sanierungsbereich auf dem Gelände der Gustav-Heinemann-Gesamtschule läuft weiterhin nach Plan. Mit der Entsorgung der letzten etwa 10.000 Tonnen asbesthaltigen Abfalls auf dem Gelände wurde bereits in der zweiten Junihälfte begonnen. Bisher konnten etwa 7.800 Tonnen des asbesthaltigen Abfalls aus dem dritten Sanierungsbereich abgefahren werden.

Die Asbestentsorgung aus dem zweiten Sanierungsbereich auf dem Gelände der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurde Mitte Mai 2020 abgeschlossen. In diesem Abschnitt wurden etwa 15.127 Tonnen der asbesthaltigen Abfälle entsorgt.

Der erste Sanierungsbereich zur Asbest-Entsorgung an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurde Anfang Januar 2020 abgeschlossen. Dort wurden über 4.700 Tonnen asbesthaltiger Abfälle entsorgt.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Für die Entsorgungsarbeiten errichteten die ausführenden Firmen große Zelte über den Abfällen und Arbeitsflächen, in denen unter Unterdruck gearbeitet wird, damit keine Stäube nach außen dringen. Zudem gelten für den Arbeitsschutz der Mitarbeiter*innen auf der Baustelle strenge Vorgaben. Begleitet wird die Gesamtmaßnahme durch das Fachgutachterbüro Dr. Spang GmbH. Es führt an drei sensiblen Punkten im Baustellenumfeld – Wohnbebauung im Südwesten, Schule im Südosten, Radweg im Norden – monatlich Staubimmissionsmessungen durch, um die Luftreinheit zu kontrollieren. Bislang wurden in der Umgebungsluft keine Auffälligkeiten gemessen.

Zum Hintergrund

Auf dem Gelände der neuen Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen-Schonnebeck müssen insgesamt etwa 26.000 Tonnen asbesthaltiger Abfälle entsorgt werden. Diese waren zwischen Ende 2017 / Anfang 2018 während Tiefbauarbeiten auf dem Gelände gefunden worden. Seitdem werden die asbesthaltigen Abfälle unter gutachterlicher Begleitung und durch Spezialfirmen entsorgt.

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Innenansicht des gesicherten Sanierungsbereichs während des Abtransports der Abfälle. Foto: Jonas Oeßelmann, Stadt Essen
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