Gemeinsames Vorgehen zur Gesundheitsversorgung im Essener Norden

04.08.2020

Auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen und Gesundheitsdezernent Peter Renzel sind gestern (3.8.) die Geschäftsführungen der vier Essener Klinikverbünde zusammengekommen, um das Zukunftsbild für die Gesundheitsversorgung im Essener Norden zu besprechen.

Welche Bedarfe in der gesundheitlichen Versorgung bestehen, soll im Zusammenwirken aller an der Gesundheitsversorgung Beteiligten in einem Workshop-Prozess ab Ende August erarbeitet werden. Unter Moderation der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen sollen neben den Klinikverbünden insbesondere die für die ambulante Versorgung zuständigen niedergelassenen Ärzte mit der Kassenärztlichen Vereinigung sowie weitere Akteure unter anderem des Gesundheitswesens diesen Prozess mitgestalten.

In der gestrigen Besprechung waren sich alle Teilnehmer*innen einig, dass dem Standort Altenessen dabei eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Dieses weitere Vorgehen wird Oberbürgermeister Thomas Kufen Mitte August in einem Gespräch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vorstellen.

Der Oberbürgermeister hat in dem gestrigen Gespräch auch nochmal eindringlich dafür geworben, dass die Contilia ihre Strategie ändert und bei ihren Verkaufsprozessen für die beiden Grundstücke in Altenessen und Stoppenberg vorrangig in Gespräche mit der Stadt Essen eintritt. "Ich setze mich für die bestmögliche Lösung im Sinne der Bürger*innen im Essener Norden ein. Wir benötigen ein kluges Konzept am Standort Altenessen, das eine ambulante und stationäre Behandlung vorsieht."

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