Kunststoff-Recycling: SCHILLER APPARATEBAU ist Partner des bundesweiten Forschungsprojekts revolPET

19.08.2020

So viele PET-Abfälle wie möglich sollen wieder zu verfügbaren, hochwertigen Rohstoffen verarbeitet werden. Dieses Ziel verfolgen sieben Partner, die sich zu dem richtungsweisenden Forschungs- und Entwicklungsprojekt revolPET zusammengeschlossen haben. Darunter auch die SCHILLER APPARATEBAU GMBH. Das Essener Unternehmen baut die für den Recycling-Prozess notwendigen Apparate.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt revolPET hat die Reduzierung von Kunststoff-Abfällen zum Ziel. Dabei wird eine Technologie entwickelt, die über 90 Prozent der PET-Abfälle wieder zu verfügbaren Rohstoffen verarbeitet, die die Qualität von Originalware haben. Das Besondere: Der für die Produktion der Rohstoffe eingesetzte chemische Prozess wird erstmals in einem kontinuierlichen Verfahren realisiert. Im Gegensatz zum bisher angewendeten diskontinuierlichen Verfahren ist die kontinuierliche Produktion schneller und mit geringeren Betriebskosten verbunden, da nicht chargenweise, sondern durchgehend produziert wird.

Hier kommt die SCHILLER APPARATEBAU GMBH ins Spiel. Sie baut für diesen innovativen Recycling-Prozess die notwendigen Apparate. Ob Reaktor, Rührkessel oder Druckbehälter – die Apparate vom Essener Laubenhof verarbeiten auf Basis des chemischen Prozesses kontinuierlich die PET-Abfälle zu Rohstoffen, die für die Produktion von neuem PET eingesetzt werden können. So gelangen die PET-Kunststoffe ohne Qualitätsverlust wieder vollständig in den Rohstoffkreislauf.

Dass die SCHILLER APPARATEBAU GMBH ausgewählt wurde, sich gemeinsam mit sechs weiteren Partnern an dem Projekt revolPET zu beteiligen, kommt nicht von ungefähr: Das Know-how und die hohe Qualität aus Essen haben sich herumgesprochen. Seit 1972 baut das mittelständische Unternehmen Apparate und Sonderkonstruktionen für die chemische und die petrochemische Industrie sowie für den Anlagenbau.

„Die Beteiligung von SCHILLER APPARATEBAU an dem bundesweiten Forschungsprojekt zur Reduzierung von Kunststoff-Abfällen zeigt: Der Weg zur Green Economy, also zur umfassenden ökologischen Modernisierung der gesamten Wirtschaft, wird von Essen aus mitgestaltet. Hier ansässige Unternehmen entwickeln innovative Produkte und Verfahren, die den effizienten Umgang mit Ressourcen maßgeblich vorantreiben“, sagt Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.

Auch Andreas Schröder, Geschäftsführender Gesellschafter der SCHILLER APPARATEBAU GMBH, ist begeistert: „Wir sind stolz, mit unserer Erfahrung und unserem Wissen einen großen Beitrag zum Umweltschutz und zu nachhaltigen Produktionsverfahren leisten zu können.“

Im März 2021 endet das Projekt revolPET. Bis dahin soll die Technologie so weit ausgereift sein, dass Entsorgungsbetriebe und PET-Hersteller zur Reduzierung von Kunststoff-Abfällen zukünftig auf Apparate „made in Essen“ setzen.

Weitere Informationen unter: https://revolpet.eu/vision/

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Andreas Schröder (3.v.r.), Geschäftsführender Gesellschafter der SCHILLER APPARATEBAU GMBH, empfing die Partner des Forschungsprojektes am Unternehmenssitz in Essen. Foto: EWG
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