Flüchtlingsunterkunft in der Cathostraße wird Verwaltungsgebäude

30.09.2020

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen (30.09.) Sitzung den Bau und Baubeginn für den Umbau der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in der Cathostraße 5 zu einem Verwaltungsgebäude beschlossen. Ebenso stimmte er für die außerplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 332.000 Euro, die für den Ausbau der ITK-Infrastruktur benötigt werden.

Geplant ist es, dass in die Räumlichkeiten Mitarbeiter*innen der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) ziehen. Damit soll die aktuelle räumliche Situation der ZAB entzerrt werden. Publikumsfreie und publikumsärmere Teilbereiche der Verwaltung wie der Außendienst, die Rechtssachbearbeitung und die Einbürgerungsstelle der ZAB sollen aus dem Gebäude an der Schederhofstraße 45 in die Cathostraße 5 verlegt werden. Das Gebäude ist sowohl gut mit dem ÖPNV, mit motorisierten individuellen Verkehrsmitteln als auch mit dem Fahrrad aus allen Stadtteilen Essens zu erreichen. Zudem ist geplant, das Erdgeschoss barrierefrei herzurichten.

Damit das Gebäude als Bürogebäude genutzt werden kann, schafft die Vermieterin die baulichen Voraussetzungen. Die notwendige ITK-Infrastruktur muss die Stadt Essen erbringen. Die Kosten dafür belaufen sich insgesamt auf rund 332.000 Euro. Davon werden 50.000 Euro noch im Jahr 2020 außerplanmäßig bereitgestellt und 282.000 Euro werden außerplanmäßig im Jahr 2021 bereitgestellt.

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Die ehemalige Flüchtlingsunterkunft in der Cathostraße 5 soll zu einem Verwaltungsgebäude umgebaut werden.
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