Radwegweisung für gesamtes Essener Streckennetz wird montiert

16.10.2020

Das Essener Radverkehrsnetz, das 2010 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung beschlossen wurde, besteht aus einem Hauptrouten- und einem Ergänzungsnetz. Während das Hauptroutennetz bereits seit vielen Jahren mit einer Wegweisung ausgestattet ist, fehlte diese bisher für das Ergänzungsnetz. Bereits seit Anfang Oktober werden nun auch die Radwegweisungsschilder für das Ergänzungsnetz montiert.

Nach intensiver Planung und vielen Ortsterminen zur genauen Standortbestimmung wurden die frisch hergestellten Radwegweisungsschilder für das Ergänzungsnetz zum städtischen Bauhof geliefert. Von dort werden sie jetzt von der Montagefirma zu den jeweiligen Standorten gebracht und montiert. Die Arbeiten starten in der südlichen Stadthälfte, bis Anfang 2021 sollen sie im gesamten Stadtgebiet abgeschlossen sein.

Die Kosten für die Erstellung und Montage der Radwegweisung liegen voraussichtlich bei rund 200.000 Euro und werden zu 75 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen bezuschusst.

Wegweisungen mit roter Schrift

Entsprechend den Planungsvorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Wegweisung in der bekannten Form mit roter Schrift ausgeführt: an den Knotenpunkten kommen Tabellen- und Pfeilwegweiser mit Ziel- und Kilometerangaben zum Einsatz, die im Streckenverlauf durch Zwischenwegweiser ergänzt werden. Die bisher in Essen installierte Radwegweisung setzte sich dabei aus verschiedenen Einzelprojekten zusammen: neben dem städtischen Hauptroutennetz wurden auch das Radverkehrsnetz NRW und eine Vielzahl von touristischen Radrouten beschildert, die von unterschiedlichen Trägern konzipiert wurden.

Spezialsoftware beseitigt Unstimmigkeiten

Bei der aktuellen Überarbeitung im Rahmen der Beschilderung des Ergänzungsnetzes wurden zudem alle bisherigen Wegweisertafeln erfasst und in eine eigens für die Planungen beschaffte Spezialsoftware eingegeben. Dabei konnten auch Unstimmigkeiten an den Übergängen verschiedener Routen beseitigt werden, da ein Abgleich der Neubeschilderung mit den bereits bestehenden Wegweisern erfolgte. Somit sind mit der Fertigstellung der Ergänzungsnetz-Wegweisungen künftig alle Ziele ohne Brüche durchgehend ausgewiesen. Möglich sind lediglich Abweichungen in den Entfernungsangaben zur bereits bestehenden Radwegweisung, die beispielsweise durch veränderte Streckenführung zustande kommen. Diese sollen in einem weiteren Schritt korrigiert werden.

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