Workshop-Auftakt zum Modellkrankenhaus im Essener Norden

16.12.2020

Gemeinsam mit den Essener Klinikverbünden, Vertreterinnen und Vertretern der Ärztekammer, der Krankenkassen, des Bistum Essen und des Lehrstuhls für Urban Public Health der Universität Duisburg-Essen hat auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen gestern (15.12.) der Auftakt-Workshop zum Thema Modellkrankenhaus im Essener Norden stattgefunden. In dem Austausch mit den Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens und den Kostenträgern sollen konkrete Pläne für eine zusätzliche stationäre Versorgung erarbeitet werden, die den Entwicklungen zu mehr Ambulantisierung und Digitalisierung in der Medizin Rechnung trägt.

"Ein solches Modell kann nicht nur für Essen ein Novum sein, sondern auch für andere Regionen in Deutschland", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Wir haben als Gesundheitsstandort ein exzellentes und starkes Netzwerk. Das sollten wir nutzen, um innovative Lösungen für die medizinische Versorgung von morgen zu entwickeln. Im Essener Norden gibt es mit vorhandenen Partnern, aber auch mit neuen Kooperationen ein großes Potenzial."

In dem Workshop wurden mögliche Szenarien erarbeitet, die in nächsten Schritten und kleineren Arbeitsgruppen weiter ausgearbeitet werden. Sowohl für ein Modellkrankenhaus, ein mögliches ambulantes OP-Zentrum oder eine stationäre Versorgung für die psychische Gesundheit sollen im neuen Jahr Bedarfe, Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich darauf verständigt, sich weiter in den Prozess einzubringen.

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Oberbürgermeister Thomas Kufen (vorne links) und Stadtdirektor Peter Renzel (rechts) beim Workshop-Auftakt zum Modellkrankenhaus im Essener Norden.
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