Erfolgreiche Lead-City-Maßnahmen sollen fortgeführt werden

11.03.2021

Auf der Basis des Ratsbeschlusses vom September 2018 wurden durch die Stadt Essen insgesamt drei Maßnahmen zum Lead-City-Projekt aus dem Bundesprogramm "Saubere Luft" angemeldet, zu dem unter anderem die umfangreiche Angebotsausweitung von Straßenbahn- und Buslinien zählte. Bereits im Juni 2020 und einer Betriebszeit von zehn Monaten resümierte die Ruhrbahn, dass die Angebotsausweitung auf den Linien 103, 146 und 160/161 und 170 im Essener Stadtgebiet erfolgreich war. Der Rat stimmte im Juni 2020 anschließend für die Verlängerung des Modellstadtprojektes und damit die Fortführung der Angebotsausweitung.

Nach erfolgten Erhebungen sowie Betrachtungen der Fahrgastzahlen wurde festgestellt, dass die erweiterten Angebote durch die Essener*innen auch weiterhin sehr gut angenommen werden. Zudem leistet die Angebotserweiterung einen erheblichen Beitrag zur Erreichung des Modal Split "4 x 25 Prozent-Ziels".

Aus diesen Gründen sprach sich der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nun in seiner heutigen Sitzung (11.03.) dafür aus, das erweiterte Angebot zunächst bis Ende 2021 fortzuführen und es in den Nahverkehrsplan der Stadt Essen sowie daraus folgend in das reguläre Fahrplanangebot zu übernehmen. Der Rat der Stadt Essen wird hierüber in seiner Sitzung am 24. März abschließend entscheiden. Zudem soll die Verwaltung nach der Zustimmung des Rates die Fortführung der Maßnahme über das Jahr 2021 hinaus prüfen.

Da die Förderung der Maßnahmen durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zum 30. Juni ausläuft, würde die dauerhafte Fortführung der Linien 103, 146 und 160/161 und 170 den städtischen Haushalt voraussichtlich mit Kosten in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro pro Jahr belasten. Die Fortführung vom 1. Juli dieses Jahres bis 31. Dezember läge entsprechend bei rund 900.000 Euro.

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