Städtetag setzt sich für Post-Corona-Hilfen für Kinder und Jugendliche ein

27.04.2021

Am Dienstagvormittag (27.04.) hat das Präsidium des Deutschen Städtetags getagt. An der digitalen Sitzung hat auch Oberbürgermeister Thomas Kufen teilgenommen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch die Förderung von Kindern und Jugendlichen nach dem Lockdown. Während der Lockdown-Phasen waren 11,1 Millionen Kinder und Jugendliche von den Schließungen der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen. Viele Eltern von unter 12-jährigen Jungen und Mädchen kümmerten sich in dieser Zeit neben ihren beruflichen Herausforderungen größtenteils selbst um die Betreuung und Beschulung ihrer Kinder. Auch im Freizeitbereich mussten und müssen Kinder auch weiterhin auf vieles verzichten, Vereinssport kann bis heute nicht oder nur eingeschränkt stattfinden, gleiches gilt für Musikschulen oder weitere Aktivitäten. Die Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen können zwar noch nicht abschließend beurteilt werden, Studien weisen jedoch bereits auf körperliche und seelische Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen hin.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Kufen setzt sich der Deutsche Städtetag für Post-Corona-Hilfen für Kinder und Jugendliche ein. Bund und Land haben inzwischen finanzielle Hilfe von deutschlandweit 2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. "Die gemeinsame Zielsetzung muss es sein, bewährte Angebote und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche bedarfsorientiert und zeitnah wieder zu aktivieren, zu erweitern, sichtbar werdende Lücken im Regelsystem zu schließen", so das Stadtoberhaupt. "Als Stadt Essen haben wir uns dazu bereits auf den Weg gemacht, erste Analysen unterschiedlicher Akteure der Stadtgesellschaft wurden erstellt, die nun in einem zusammenfassenden Bericht inklusive umzusetzende Handlungsschritte konkretisiert werden. Dabei werden kurz- und mittelfristig realisierbare Angebote berücksichtigt."

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