Situation der Gedenkstätte "Stadtwunde"

08.06.2021

Die Gedenkstätte "Stadtwunde" unterhalb der Rathausgalerie in der Innenstadt erinnert an das ehemalige KZ-Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald im Essener Stadtkern. Die Außenstelle des Konzentrationslagers befand sich in der ehemaligen Straße Schwarze Poth und umfasste rund 35.000 Quadratmeter. Bis zu 150 Personen waren ab 1944 hier untergebracht und beseitigen Trümmer in der Essener Innenstadt oder entschärften Bomben.

Der Ort des Gedenkens daran wurde im Treppenaufgang zur Porschekanzel 2002 vom Architekten Werner Ruhnau und der Künstlerin Astrid Bartels errichtet.

Immer wieder kam und kommt es zu Verunreinigungen im Bereich der Gedenkstätte, weshalb die Stadtverwaltung die Örtlichkeit regelmäßig reinigt – aktuell insbesondere aufgrund einer notwendigen Baustelle im direkten Umfeld.

Aufgrund einer aktuellen Baumaßnahme im Bereich eines angrenzenden Gebäudes ist außerdem nur ein Teil der Gedenkstätte einsehbar und frei zugänglich. Der Stadtverwaltung ist es wichtig, dass ein Zugang zu der Gedenkstätte auch in der Zeit der aktuell beengten Baustellensituation möglich ist. Dem wird mit entsprechenden Kontrollmaßnahmen Rechnung getragen.

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Die Gedenkstätte "Stadtwunde" unterhalb der Rathausgalerie.
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