Gestaltung des Ehrenzeller Platzes - Abstimmung über die Beiträge zum künstlerischen Wettbewerb startet

02.08.2021

Insgesamt sieben Künstler*innen haben ihre Entwürfe für die künstlerische Gestaltung der Wände und Betonelemente am Ehrenzeller Platz im Rahmen eines Wettbewerbes zum Thema "Perspektiven" eingereicht. Die Auswahl der*des Gewinnerin*Gewinners erfolgt im nächsten Schritt über eine Bürgerbeteiligung. Zur Umsetzung des Entwurfs stehen den Gewinnerinnen*Gewinnern Mittel in Höhe von 8.500 Euro zur Verfügung. Der Auftrag beinhaltet die Konzeption, das Material, die Umsetzung des Konzeptes an den Beton-Körpern sowie die Vor- und Nachbereitung.

Die anderen Plätze erhalten zudem jeweils eine Aufwandsentschädigung für die Erstellung der Konzeption in Höhe von 200 Euro.

Anwohner*innen, Nutzer*innen und Bürger*innen des Ehrenzeller Platzes können ab Mittwoch 4. August, bis Sonntag, 15. August, über die Entwürfe abstimmen und entscheiden, welcher umgesetzt werden soll.

Die Abstimmung erfolgt durch Flyer, welche als Stimmzettel fungieren. Diese werden ab Mittwoch, 4. August, an die umliegenden Anwohner*innen verteilt und sind im Stadtteilbüro "treffpunkt Altendorf", Kopernikusstr. 8 erhältlich.

Die Flyer/Stimmzettel können bis Sonntag, 15. August, an den folgenden Orten abgegeben werden:

  • Briefkasten vom Stadtteilbüro „treffpunkt Altendorf“, Kopernikusstr. 8
  • Briefkasten vom Stadtteilbüro BlickPunkt 101, Haus-Berge-Str. 101
  • Briefkasten vom AllbauPunkt, Hüttmannstr. 9
  • Briefkasten vom kreuz&quer, Schmitzstr. 27

Der Entwurf mit den meisten Stimmen erhält den Zuschlag.

Alle Konzepte und Entwürfe mit Bildern finden Interessierte auf den Bildschirmen am AllbauPunkt, Hüttmannstr. 9 sowie online auf www.essen.de/wettbewerbehrenzellerplatz .

Die künstlerische Gestaltung wird aus Städtebaufördermitteln finanziert.

Zum Hintergrund

Der Ehrenzeller Platz ist von 2011 bis 2012 umgestaltet worden. Dabei wurden die Rückenflächen der Sitzbänke aus grauem Beton gefertigt. Diese Flächen wurden in der Vergangenheit mit zahlreichen Schmierereien und größere Schriftzüge verunreinigt. Bei den Versuchen diese zu entfernen, konnten keine optisch zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden. Dies führt dazu, dass immer neue Schmierereien aufgetragen werden, die den Eindruck von Verwahrlosung und fehlender sozialer Kontrolle weiter verstärken. Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass künstlerisch gestaltete Flächen seltener mit Graffitis überzogen werden.

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