Gewinner des künstlerischen Wettbewerbs zur Gestaltung des Ehrenzeller Platzes steht fest

25.08.2021

Der Essener Künstler Marc de Bruijne ist der Gewinner des künstlerischen Wettbewerbs zur Gestaltung des Ehrenzeller Platzes in Essen-Altendorf. Das ergab die Auszählung von über 400 eingegangenen Stimmzetteln von Bürger*innen aus Altendorf.

Sieben Künstler*innen hatten ihre Entwürfe für die künstlerische Gestaltung der Wände und Betonelemente am Ehrenzeller Platz im Rahmen eines Wettbewerbes zum Thema „Perspektiven“ beim Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement eingereicht. Die Anwohner*innen und Nutzer*innen des Ehrenzeller Platzes durften entscheiden, welcher Entwurf nun umgesetzt werden soll.

Das Konzept Nr. 3 von Marc de Bruijne erhielt mit 23,2 Prozent die meisten der gültigen Stimmen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Konzepte von Dieter Sawatzki (Nr. 6) mit 18,3 Prozent und Robert Kaller (Nr. 2) mit 17,3 Prozent. Des Weiteren erhielten Konzept Nr. 1 von Demon & top Notch 14,8 Prozent, Konzept Nr. 4 von Maria Dresar 13,5 Prozent, Konzept Nr. 7 von Gigo Propaganda 7,4 Prozent und Konzept Nr. 5 von Pascal Maßbaum 5,6 Prozent der gültigen Stimmen.

Mit dem Gewinner Marc de Bruijne wird nun die Umsetzung des Gewinnerentwurfes abgestimmt und vorbereitet. Die Neugestaltung des Ehrenzeller Platzes soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Das Siegerkonzept und alle weiteren Konzepte und Entwürfe mit mehr Bildern finden Interessierte online auf www.essen.de/wettbewerbehrenzellerplatz .

Die künstlerische Gestaltung wird aus Städtebaufördermitteln finanziert.

Zum Hintergrund

Der Ehrenzeller Platz ist von 2011 bis 2012 mit Einsatz von Städtebaufördermitteln umgestaltet worden. Dabei wurden die Rückenflächen der Sitzbänke aus grauem Beton gefertigt. Diese Flächen wurden in der Vergangenheit mit zahlreichen Schmierereien und größere Schriftzüge verunreinigt. Bei den Versuchen diese zu entfernen, konnten keine optisch zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden. Dies führt dazu, dass immer neue Schmierereien aufgetragen werden, die den Eindruck von Verwahrlosung und fehlender sozialer Kontrolle weiter verstärken. Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass künstlerisch gestaltete Flächen seltener mit Graffitis überzogen werden.

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