Städtische Digitalisierungsstrategie auf dem Smart City Expo World Congress vertreten

19.11.2021

Der Smart City Expo World Congress (SCEWC) als Weltleitveranstaltung für Städte und Anbieter urbaner Lösungen war vom 16. bis 18. November Gastgeber für über 400 Städte und Regionen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen unter anderem aus Ankara, Berlin, Buenos Aires, Kiew, Madrid, Mailand, New York, Paris, Sao Paulo, Stockholm, Zürich und Essen haben teilgenommen. Auf ihrer Agenda stand der internationale Austausch zu Themen der Digitalisierung und Smart City. Deutsche Bundesländer waren mit eigenen Gemeinschaftsständen vertreten: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Sachsen präsentierten mit zahlreichen Projektpartnern neueste Initiativen für die Stadt der Zukunft. Im Vordergrund standen Lösungen für Bürgerbeteiligung, Digitalisierung, Energie, Klimawandel und Mobilität. Auch der Bund war über Germany Trade & Invest präsent – ein dreitägiges eigenes Konferenzprogramm rundete das vielfältige Angebot ab.

Das Land NRW hat durch NRW.Global Business einen Gemeinschaftsstand organisiert, auf dem neben Unternehmen die Städte Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen und Essen vertreten waren. Die Stadt Essen war durch den Chief Digital Officer, Peter Adelskamp, vertreten. Er nahm auch an einer Podiumsdiskussion zu Fragen der Umsetzungsstrategien digitaler Projekte in den Kommunen, nicht nur im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, teil.

Insbesondere die sichere und datenschutzkonforme Bündelung von Daten aus dem städtischen Raum und ihre Nutzung für datenunterstützte Entscheidungen wurden diskutiert. In einem internationalen Austausch zwischen Digitalisierungsverantwortlichen aus Europa und den Vereinigten Staaten wurde anhand der Strategie für künstliche Intelligenz (KI) von New York City diskutiert, wie sich diese Technik sicher und transparent in einem staatlichen und kommunalen Umfeld einsetzen lässt und welche Rahmenbedingungen erforderlich sind. Insbesondere die Nachvollziehbarkeit von Verwaltungshandeln muss auch bei einem möglichen künftigen Einsatz von KI sichergestellt sein.

Die Kooperation mit NRW.Global Business diente auch der Vernetzung der Essener Smart City-Initiative CONNECTED.ESSEN für eine Zusammenarbeit in künftigen Formaten und Veranstaltungen.

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Stadt Essen
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Podiumsdiskussion zu Fragen der Umsetzungsstrategien digitaler Projekte in den Kommunen (v.l.n.r.): Manfred vom Sondern, Chief Digital Officer der Stadt Gelsenkirchen, Peter Adelskamp, Chief Digital Officer der Stadt Essen, Inga Söllner, Expertin der EnergieAgentur.NRW und Jürgen Germies, Partner der Haselhorst Associates GmbH.

Das Land NRW hat durch NRW.Global Business einen Gemeinschaftsstand organisiert.

Smart City Expo World Congress in Barcelona
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