Gewinner*innen des Umweltpreises 2021 bekannt gegeben

03.12.2021

Der Umweltpreis der Stadt Essen wird in diesem Jahr bereits zum vierzehnten Mal vergeben. Bürger*innen, Vereine und Unternehmen waren aufgerufen Ideen und Projekte zu Themen wie Energiesparen, Umwelt- und Klimaschutz einzureichen. Heute (03.12.) wurden die Gewinner*innen des diesjährigen Umweltpreises bekannt gegeben. Die offizielle Preisverleihung musste aufgrund der pandemischen Lage abgesagt werden und soll als kleine Feier im nächsten Jahr nachgeholt werden.

"Der Essener Umweltpreis soll dazu anregen, zu den Themen Energieeffizienz, Mobilität, lebenswerte Stadt und Umweltschutz nachhaltige Projekte vorzustellen. Auch soll er dazu beitragen, dass wir unsere unmittelbare Umgebung bewusster wahrnehmen und dabei auch global denken und Mitverantwortung übernehmen. In 2021 haben wir das Schwerpunktthema ‚Essen ist klimabewusst – Essen ist fair‘ ausgewählt. Ausgezeichnet werden auch dieses Jahr Projekte, die vorbildliche Aktivitäten für den Umweltschutz mit besonderer Beachtung des Fairen Handels zum Inhalt haben", so Oberbürgermeister Thomas Kufen.

In diesem Jahr gibt es fünf Preisträger*innen aufgeteilt in die Kategorien Kinder/Jugendliche sowie Erwachsene/Institutionen, dabei hat sich die Jury dafür entschieden zwei erste und drei zweite Plätze zu vergeben.

In der Kategorie Kinder/Jugendliche geht der erste Platz an die Helene-Lange-Realschule für ihr Projekt "Fair und Wunderbar". Die Helene-Lange-Realschule ist mit hohem Engagement in den Themen Nachhaltigkeit und Fairtrade aktiv. Projekte wie beispielsweise "Klimabänder" oder die Schülerfirma "Fair und Wunderbar" schaffen ein Nachhaltigkeitsbewusstsein bei Jugendlichen und Erwachsenen. Der umweltfreundliche Schulgarten, die Teilnahme am Stadtradeln, die upcycling AG oder die "digitale Klimaschule" sind weitere Bausteine des vielfältigen Wirkens der Schüler*innen, Lehrer*innen und der Eltern.

Den zweiten Platz teilen sich die Gesamtschule Holsterhausen für das Projekt "Agenda- und Fairtrade Schule/AG Fairtreter" und die Glückaufschule für ihr Projekt "Schulgarten".

Die Gesamtschule Holsterhausen bezieht als Fairtrade Schule mit ihrer AG "Fairtreter" Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen in vielfältiger Weise in ihre Aktivitäten ein. Die vom Klimarat organisierte Klimakonferenz bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Engagement über das ganze Jahr. Die Schule ist wichtiger Netzwerkknoten im Stadtteil für die Themen Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Fairtrade.

Die Schüler*innen der Glückaufschule haben ihren Schulgarten umweltfreundlich neugestaltet. Die neu entstandenen Wildblumenwiese, selbstgebauten Hochbeete, die Bepflanzung mit Gemüse, welches im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes geerntet und verwertet wird, zeigen das breite Engagement.

Bei der Kategorie Erwachsene/Institutionen kann sich der DJK TuS Holsterhausen 1921 e.V. mit seinem Projekt "Nachhaltiger und Fairer Sportverein" den ersten Platz sichern. Der Sportverein hat Nachhaltigkeit als Vereinszweck in seiner Satzung verankert. Auf Vereins- und Landesebene hat der Verein die Initiative "Fairer Sportverein" ins Leben gerufen und Netzwerke zur Umsetzung gebildet. Bei Sportartikeln und Vereinsfeiern werden faire und nachhaltige Produkte eingesetzt.

Der zweite Platz geht an EXILE e.V. mit ihrem Projekt "KaffeeGartenRuhr". Dieser ist ein außerschulischer Lernort im Gruga Park Essen, der Kindern und Erwachsenen eindrucksvoll die Zusammenhänge von Nachhaltigkeit und Fairem Handel an den Produkten Kaffee, Kakao, Zucker und Baumwolle zeigt.

Der Umweltpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld des Umweltpreises 2021 wird von der BIB - Bank im Bistum Essen eG gesponsert.

Die Stadt Essen dankt allen die beim diesjährigen Umweltpreis mitgemacht haben. Besonders der BIB - Bank im Bistum Essen eG, die das Preisgeld für vorbildliches Engagement gestiftet hat und der Jury, die aus den zahlreichen preiswürdigen Einsendungen die diesjährigen Preisträger*innen ausgewählt hatte. Für die Organisation des Essener Umweltpreises geht der Dank des Oberbürgermeisters an Umweltdezernentin Simone Raskob und ihre Mitarbeiter*innen aus dem Umweltamt.

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Umweltpreis 2021 (v.l.n.r.) Andreas Künzel (Nachhaltigkeitsbeauftragter, BIB), Dr. Peter Güllmann (Vorstandssprecher, BIB), Oberbürgermeister Thomas Kufen und Umweltdezernentin Simone Raskob gaben im Juni den Startschuss.
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