Tag der Städtebauförderung am 14. Mai mit Bürgerfesten

05.05.2022

Die Stadt Essen feiert am Samstag, 14. Mai, den Tag der Städtebauförderung. Drei größere Projekte wurden in den Städtebaufördergebieten "Sozialer Zusammenhalt" in 2022 fertiggestellt: Der Grünzug Katernberger Bach, der Ehrenzeller Grünzug in Altendorf und der Waldthausenpark im Stadtkern.

Die Eröffnung des Projektes "Katernberger Bach – mach mit!" wird auf dem Gelände der Freien Schule an der Schalker Str. 19a am 14. Mai von 14 bis 17 Uhr mit einem Bürgerfest gefeiert. Verschiedene Akteur*innen aus dem Stadtteil, wie die DJK Sportfreunde Katernberg oder der Imkerverein Katernberg, bieten Informationen und Spielmöglichkeiten an. Die Emschergenossenschaft und die Stadt Essen informieren gemeinsam über die Neugestaltung des Grünzuges. Außerdem wird eine Kinderrallye angeboten, bei der die neuen Spiel- und Aufenthaltsangebote entlang des Bachlaufs erkundet werden können. Abgerundet wird die Veranstaltung durch das Kindermobil der AWO und ein kulinarisches Angebot. "Unser letztes großes Bürgerfest am Bach war zur Baustelleneröffnung im Jahr 2019. Ich freue mich sehr, dass wir zum Abschluss der Baumaßnahme wieder hier vor Ort sein können, um mit den Katernbergerinnen und Katernbergern zu feiern" sagt Martin Harter, Geschäftsbereichsvorstand Stadtplanung und Bauen der Stadt Essen.

Nach Fertigstellung des Ehrenzeller Grünzuges in Altendorf soll am 14. Mai auch hier ein Bürgerfest stattfinden. Zwischen 14 und 18 Uhr wird entlang der Grünverbindung, welche quer durch den Stadtteil verläuft, gefeiert. Verschiedene Angebote und Stationen laden die Bürger*innen ein, sich über die Städtebauförderung, das Stadtteilprojekt, den Ehrenzeller Grünzug sowie diverse Projekte weiterer Stadtteilakteur*innen zu informieren. Dazu wird es Info-Stände und einen Spaziergang zwischen der Helenenstraße und dem Holdenweg geben. Bürger*innen, die an dem Spaziergang teilnehmen möchten, werden gebeten, sich vorab per E-Mail unter gge@essen.de anzumelden. Start des Spaziergangs ist um 16 Uhr am Ehrenzeller Platz. Abgerundet wird der Tag mit Mal-Aktionen über ein öffentliches Sportangebot bis hin zu Spielangeboten durch das Spielmobil. "Auch in Altendorf freuen sich die beteiligten Akteure wieder gemeinsame Veranstaltungen mit und für die Bürgerinnen und Bürger zu organisieren", so Stefan Schwarz, Leiter des Amtes für Stadterneuerung und Bodenmanagement.

Im Waldhausenpart im Stadtkern lädt die Stadt Essen lädt am Tag der Städtebauförderung um 11 Uhr zum gemeinsamen Brunchen ein. Bei Kaffee, Brötchen und Gebäck besteht die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um die Städtebauförderung zu stellen. Für Kinder werden zudem Spiel- und Bewegungsangebote zur Verfügung stehen. Die innerstädtische Parkanlage wurde in den letzten zwei Jahren nach den Wünschen der Bewohner*innen und Anlieger*innen umfassend umgestaltet. Durch die Umgestaltung wurde der Park erheblich aufgewertet und den verschiedenen Nutzergruppen als neuer multifunktionaler Treffpunkt für Spiel und Erholung in der Essener Innenstadt zur Verfügung gestellt.

Zum Hintergrund

Der gemeinsam von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partner*innen getragene Tag der Städtebauförderung soll allen Programmkommunen der Städtebauförderung ein Forum bieten. Der Tag der Städtebauförderung ist seit 2015 eine jährlich wiederkehrende bundesweite Aktion in vielen Städten und Gemeinden. Die Städtebauförderung hat das Bild von Städten und Gemeinden in den vergangenen 51 Jahren entscheidend mitgeprägt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen soll bei den vielen Menschen, die davon täglich profitieren, noch präsenter werden.

Am Tag der Städtebauförderung werden die vielfältigen Möglichkeiten der Beteiligung von Bürger*innen in einem bundesweiten Format vermittelt, die Leistungen und Erfolge der Städtebauförderung der Öffentlichkeit vorgestellt und das Engagement der Kommunen, ihrer Partner*innen in der Stadtentwicklung sowie ihrer Bewohner*innen gewürdigt.

Die Beteiligung von Bürger*innen war von Beginn an wichtig und ist mittlerweile eine Fördervoraussetzung aller Programme. Denn sie sind Fachleute in eigener Sache, kennen ihr Quartier, wissen, was fehlt und was verbessert werden kann – konkret und vor Ort. Und die Beteiligung ist gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie von besonderer Bedeutung.

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Plakat zum Eröffnungsfest "Katernberger Bach - Mach mir!" am 14. Mai, dem Tag der Städtebauförderung.
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