Neue Schilder informieren über Regeln auf Essener Fahrradstraßen

13 ausgewählte Standorte – weitere sollen folgen

19.05.2022

Die Stadt Essen baut kontinuierlich Fahrradstraßen und -wege weiter aus. Wichtig bei der Nutzung der Fahrradstraßen ist allerdings, die geltenden Regeln zu kennen und einzuhalten. Diese werden nun auf neuen Schildern an Ort und Stelle erklärt. Das erste Schild wurde heute (19.05.) am Helfenbergweg in Stoppenberg enthüllt und ist seitdem für jede*n Verkehrsteilnehmer*in sichtbar. Die neuen Schilder zeigen mit entsprechend angefertigten Piktogrammen und einer kurzen Beschreibung die wichtigsten Verhaltensweisen für alle Verkehrsteilnehmer*innen, die auf einer Fahrradstraße unterwegs sind. Die Schilder sind 1,5 Meter mal 1 Meter groß und werden an geeigneten Stellen entlang oder am Beginn einer Fahrradstraße montiert. 13 Standorte wurden bisher dafür ausgesucht, einer ist der Helfenbergweg in Stoppenberg, Höhe Kreuzung Ernestinenstraße.

Für Simone Raskob, Beigeordneten für Umwelt, Mobilität und Sport, sind die neuen Schilder ein wichtiger Bestandteil beim Ausbau des Radverkehrs in Essen: "Sie helfen allen Verkehrsteilnehmer*innen gemeinsam Rücksicht zu nehmen. Die Schilder sollen das Radfahren in der Stadt erleichtern, noch ein Stück sicherer machen und sind ein weiterer Baustein, um das Modal-Split-Ziel 4x25 zu erreichen und den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen."

Die Stadt Essen wird Fahrradwege und -Straßen weiter ausbauen und weitere Schilder aufstellen. Bei der Planung von Fahrradstraßen gehören die Schilder in der Zukunft dazu, so Rainer Wienke, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr: "Die jeweiligen Standorte müssen dafür allerdings immer geeignet sein und werden im Vorfeld geprüft." Neben dem Schild am Helfenbergweg in Stoppenberg werden weitere Schilder in den kommenden Wochen aufgestellt, unter anderem in den Stadtteilen Rüttenscheid, Holsterhausen, Katernberg und Kray. Die Schilder dürfen beispielsweise den Verkehr nicht gefährden und müssen den Verkehrsteilnehmer*innen freie Sicht auf die Straße ermöglichen.

Die Stadt Essen hat in der Vergangenheit bereits mehrere Aktionen und Maßnahmen durchgeführt, um über die geltenden Regeln auf Fahrradstraßen zu informieren. Neben einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei Essen und der Verteilung entsprechender Info-Flyer gibt es zum Beispiel auch einen kurzen Erklärfilm über die Regeln auf www.essen.de/fahrradfreundlich.

Zum Hintergrund

Mit aktuell 82 Fahrradstraßen ist Essen nach München die Stadt mit den meisten Fahrradstraßen in ganz Deutschland. Fahrradstraßen unterstützen eine umweltfreundliche Fortbewegung in der Stadt. Deshalb ist es für die Stadt Essen unerlässlich, den Radverkehr weiter auszubauen und das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen zu unterstützen. Die Fahrradstraßenachsen A, B und C sind Teil des Lead City-Projekts der Stadt Essen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert seit dem 1. Januar 2019 innovative Verkehrsprojekte zur Luftreinhaltung (Verringerung der Stickstoffdioxidbelastung) in den fünf Modellstädten Bonn, Herrenberg, Mannheim, Reutlingen und Essen. Die Fahrradstraßenachsen sind zudem neben der Umweltspur (Schützenbahn) und der Protected Bike Lane (Bernestraße) ein wichtiger Baustein der Stadt Essen, um das Modal-Split-Ziel mit einer Verteilung von jeweils 25 Prozent auf die Mobilitätsfelder ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr und Autoverkehr bis zum Jahr 2035 zu erreichen.

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Unter anderem Simone Raskob, Beigeordneten für Umwelt, Mobilität und Sport, und Rainer Wienke, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr, enthüllten das erste Schild mit den Fahrradstraße-Regeln.

Die Schilder mit den Informationen zu den Regeln, die auf Fahrradstraßen gelten, sind 1,5 Meter mal 1 Meter groß und werden an geeigneten Stellen entlang oder am Beginn einer Fahrradstraße montiert.
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