"Stand with Ukraine"-Kundgebung auf dem Kennedyplatz

08.06.2022

Unter dem Motto "Stand with Ukraine" fand am gestrigen Dienstag (07.06.) eine Kundgebung mit Live-Musik auf dem Kennedyplatz statt. Mit der Kundgebung sollte ein Zeichen für den Frieden gesetzt und den ukrainischen Flüchtlingen eine Auszeit von den Geschehnissen in ihrer Heimat beschert werden. Alle Essener*innen waren dazu eingeladen, sich an der Kundgebung zu beteiligen und hatten die Möglichkeit, Geld für die Ukraine zu spenden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen machte auf die aktuelle politische Situation aufmerksam und betonte "Gerade jetzt müssen wir alle zusammenstehen und zeigen, dass wir die gewaltsame Änderung von Grenzen in Europa nicht akzeptieren! Es macht mich betroffen und wütend, dass alte Menschen, Frauen, Mütter und Kinder aus ihrer Heimat fliehen müssen. Ohne das Wissen, ob die Männer aus diesem Krieg zurückkommen. Seit Beginn des Krieges erreichen Deutschland jeden Tag Tausende Flüchtlinge aus der Ukraine. Bis zum 31. Mai sind in Essen fast 6.000 Menschen aus der Ukraine erfasst worden. Davon sind 2.150 minderjährig. Als Stadtverwaltung tun wir derzeit alles Erdenkliche dafür, dass sie die Hilfe bekommen, die sie so dringend brauchen. Aber es braucht auch die Stadtgesellschaft – uns alle! – Menschen, die hinschauen und anpacken." Zudem nutzte das Stadtoberhaupt die Gelegenheit, um den ehrenamtlichen Helfer*innen zu danken, die die Geflüchteten auf verschiedenen Wegen unterstützen.

Im Rahmen der Veranstaltung traten auch der ukrainische Violinist Vasyl Popadiukauch sowie die Musikerin Ruslana Lyzhychko auf, die im Jahr 2004 mit ihrem Song „Wild Dances“ den Eurovision Song Contest in Istanbul für ihr Heimatland Ukraine gewann. Bereits am Montagabend, 6. Juni, hatte sich Oberbürgermeister Thomas Kufen mit der Sängerin über die aktuelle Situation in der Ukraine ausgetauscht.

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"Stand with Ukraine"- Kundgebung. v.l.n.r.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dr. Irina Jastreb, Vorsitzende Ukrainisches Haus e. V., Bürgermeister Rolf Fliß, Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine.

Teilnehmende mit der ukrainischen Flagge.
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