Empfang einer Delegation aus der brasilianischen Stadt Fortaleza

09.06.2022

Am gestrigen Mittwoch (08.06.) hat Bürgermeister Rudolf Jelinek eine Delegation der brasilianischen Stadt Fortaleza im Essener Rathaus empfangen. Beide Städte arbeiten im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten Programms für internationale, städtische und regionale Zusammenarbeit (IURC Latin America) zusammen.

IURC ist die zweite Phase des Programms für internationale städtische Zusammenarbeit und zielt darauf ab, eine nachhaltige Stadtentwicklung und regionale Innovation durch dezentrale internationale Kooperationsinitiativen zu fördern. Das Programm unterstützt die Zusammenführung von Städten und Regionen aus der Europäischen Union mit Partnern in sechs verschiedenen lateinamerikanischen Ländern: Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Chile, Mexiko und Peru. Insgesamt besteht das IURC-Lateinamerika-Netzwerk aus 24 Städten und 20 Regionen.

Der Besuch begann am Dienstag, 7. Juni, mit einem Treffen im Umweltamt, bei dem die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit hervorgehoben wurde und beide Städte ihre Bereitschaft bekräftigten, gemeinsam auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten. Beide Städte arbeiten zusammen, um Erfahrungen und bewährte Praktiken im Bereich der Kreislaufwirtschaft auszutauschen. Der Studienbesuch ist eine Gelegenheit, den Lernaustausch und die gemeinsamen Bemühungen der beiden Städte zu vertiefen und zu stärken. In den nächsten Tagen stehen einige Besichtigungen auf dem Programm, wie zum Beispiel das Müllheizkraftwerk Karnap, um sich gemeinsam einen Überblick über moderne Technologien der Abfallbehandlung zu machen.

"Essen ist von der größten europäischen Montanstadt zur Handels- und Dienstleitungsmetropole und zum Standort vieler deutscher und internationaler Konzernzentralen – und natürlich ‚Grüne Hauptstadt Europas 2017‘ – geworden", so Bürgermeister Jelinek, der sich auf den bevorstehenden Austausch freut. Aus Sicht der Umweltdezernentin Simone Raskob "haben wir eine besondere Verantwortung auch für zukünftige Generationen, unsere Prozesse nachhaltig zu gestalten, von der Abfallwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft." Die Projektmanagerin des IURC, Aurelie Knecht, die die brasilianische Delegation begleitet, betont "Ich freue mich außerordentlich, dass die beiden Städte Essen und Fortaleza, unterstützt durch unser Programm zum Thema Kreislaufwirtschaft, zusammenarbeiten. Ein Thema, was international alle Großstädte vor große Herausforderungen stellt." Ein Gegenbesuch von Verwaltungsangehörigen der Stadt Essen als Fachinformationsreise ist bereits in der Planung.

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Bürgermeister Rudolf Jelinek bei seiner Begrüßungsrede.

Bürgermeister Rudolf Jelinek zusammen mit der Delegation der brasilianischen Stadt Fortaleza.
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