"Vom Bergbau zum Bild": Oberbürgermeister Kufen nimmt an Podiumsdiskussion auf Zollverein teil

29.06.2022

Anlässlich der geplanten Gründung eines Bundesinstituts für Fotografie fand am Montag (28.06.) auf dem Gelände des UNESCO-Welterbe Zollverein eine Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Thomas Kufen und Vertreter*innen der RAG-Stiftung, der Folkwang Universität der Künste und des Museum Folkwang statt.

Unter dem Motto "Vom Bergbau zum Bild" wurde am Beispiel des Ruhrgebiets in einer multimedialen Diskussion über die Fotografie und ihre historische und identitätsstiftende Bedeutung debattiert.

"Die Fotografie ist ständige Begleitung und Dokumentation des Wandels. Sie veranschaulicht das Leben im Ruhrgebiet – in jeder Phase des Strukturwandels. Das Ruhrgebiet verbindet deshalb seit jeher ein besonderes Verhältnis und eine gemeinsame Geschichte mit der Fotografie", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Essen ist eines der nationalen Zentren für Fotografie durch große Bestände im Ruhrmuseum, dem Museum Folkwang und dem Historischen Archiv der Krupp-Stiftung sowie der Folkwang Universität der Künste."

Damit komme die Stadt Essen als Kulturhauptstadt seiner Leuchtturmfunktion nach. "Essen hat durch hohe Qualität und Exzellenz eine regionale, nationale und internationale kulturpolitische Ausstrahlung", so Thomas Kufen. "Wir sind kultureller Innovationstreiber Dank ungebrochener Kreativität, neuer Projekte, Formate, Festivals, Institutionen und Netzwerke."

Ein weiterer Baustein dieser kulturellen Achse ist das geplante Bundesinstitut für Fotografie. Eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, eingesetzte Expertenkommission und eine unabhängige Machbarkeitsstudie hatten sich in mehrmonatigen Prozessen 2020 und 2021 für das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen als Standort für das Bundesinstitut für Fotografie ausgesprochen. "Mit dem Bundesinstitut in Essen erhält die Institution eine starke lokale Einbettung, die Position Essens als Kultur- und Wissenschaftsstandort wird gestärkt. Durch zahlreiche Ansätze von Kooperationen und Konzentration an einem Ort erhält das Institut eine internationale Bedeutung", so Thomas Kufen, der sich abschließend von der Bundes- und Landesregierung eine schnelle, klare und kraftvolle Entscheidung zugunsten des Standortes Essen wünschte.

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Podiumsdiskussion "Vom Bergbau zum Bild" zur geplanten Gründung des Bundesinstituts für Fotografie (v.l.n.r.): Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstand RAG-Stiftung, Susan Link, Moderatorin, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Jacob, Rektor der Folkwang Universität der Künste.
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