Die Integrierte Sportentwicklungsplanung der Stadt Essen beginnt mit dem Modellprojekt "Zukunft Schillerwiese"

26.10.2022

Das Sporttreiben ist für die Menschen in Essen sehr wichtig. Daher unterstützt die Stadt Essen im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Sport, geeignete Sportangebote bereitstellen zu können. Um neue Entwicklungen im Sport aufzunehmen, beabsichtigt die Stadt Essen die Durchführung einer gesamtstädtischen Integrierten Sportentwicklungsplanung mit engen Bezügen zur Freiraum-, Stadt- sowie Jugend- und Schulentwicklungsplanung für das Stadtgebiet Essen und alle Bevölkerungsgruppen. Ziel ist die Öffnung des gesamten städtischen Raums, soweit er für Sport und Bewegung nutzbar ist.

Unter dem Aspekt des sich verändernden Sportverhaltens und der wachsenden Bevölkerung im Stadtgebiet sollen bisherige Konzepte überdacht und neue Ideen in die zukünftige Planung mit einfließen. Mit der Durchführung ist das Fachbüro Prof. Dr. Kähler aus Mannheim beauftragt worden. Die Erstellung der Integrierten Sportentwicklungsplanung für die Stadt Essen startete am Dienstag, 25. Oktober, mit dem Modellprojekt "Zukunft Schillerwiese". Es soll ein Entwicklungskonzept für eine vereinsunabhängige Breiten- und Freizeitsportanlage für die Jedermann-Sport- und Freizeitanlage Schillerwiese entwickelt werden.

Dafür fand zunächst eine Begehung mit allen Interessierten, die die Anlage bisher nutzen oder in Zukunft nutzen wollen, statt. Es wurden vor Ort Ideen und Anregungen für eine zukünftige Gestaltung und Nutzung der Anlage von sporttreibenden Bürger*innen sowie Vertreter*innen aus Vereinen, der Bezirksvertretung, der Sportpolitik und dem Essener Sportbund e.V. (ESPO) zusammengetragen, um daraus ein neues Konzept zu formen. Nach einer verwaltungsinternen Prüfung auf Machbarkeit der Vorschläge wird voraussichtlich ein weiterer Workshop mit den Interessierten stattfinden, in dem für die Schillerwiese ein neues Raum- und Nutzungskonzept empfohlen wird. Das Modellprojekt "Zukunft Schillerwiese" soll gleichzeitig aufzeigen, wie eine zukünftige, kooperative Planung von Sportstätten und Bewegungsräumen in der Stadt Essen geschehen kann.

Die weiteren Schritte der Integrierten Sportentwicklungsplanung sind:

  • Bestandaufnahme der Sportstätten und Bewegungsräume und Sportangebote in der Stadt Essen, Stärken-Schwächenanalysen unter Beteiligung der Sportorganisationen, Schulen, weiterer Sportakteur*innen und Bürger*innen
  • Auswertung und Erarbeitung der Ziele für eine zukünftige Sportentwicklungsplanung der Stadt Essen
  • Erarbeitung der auf den Zielen basierenden Empfehlungen und Maßnahmen
  • Bearbeitung von Strukturen zur Sicherung einer dauerhaften Sportentwicklungsplanung in der Stadt Essen

Eine ausreichende Beteiligung der Sporttreibenden, Sportanbieter*innen, Sportinstitutionen und der Stadtgesellschaft soll bei klarer Definition ihrer Rolle und der Bedeutung ihrer Beiträge im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses sichergestellt werden. Es ist geplant, das Konzept "Zukunft Schillerwiese" bis März 2023 zu erarbeiten. Für das gesamtstädtische Projekt Integrative Sportentwicklungsplanung sollen die Ergebnisse bis Ende 2024 vorliegen.

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Workshop "Zukunft Schillerwiese" u.a. mit Prof. Dr. Kähler (links), Leiter des Workshops, und Simone Raskob (mitte), Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport.
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