Essen schließt sich gemeinsam mit 52 Kommunen in der Metropole Ruhr dem H2-Klimaschutznetzwerk an

11.11.2022

Bei der Auftaktveranstaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben die Kommunen der Metropole Ruhr vergangenen Dienstag, 8. November, eine Erklärung zur Bildung des gemeinsamen H2-Klimaschutznetzwerks unterzeichnet. Auch die Stadt Essen hat sich verpflichtet, gemeinsam die industrielle und klimafreundliche Erneuerung der Region voranzutreiben und den Fokus auf den Einsatz von grünem Wasserstoff zu lenken.

"Der Rat der Stadt Essen hat Ende Oktober die Klimaneutralitätsstrategie verabschiedet. Wasserstoff spielt dabei eine wesentliche Rolle. Gerade hier ist die regionale Kooperation notwendig, um die Versorgung mit Grünem Wasserstoff zu gewährleisten. Auch innerhalb der Stadt sind Klimaschutz und der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft Kooperationsthemen. Mit dem Wasserstoffbeirat der Essener Wirtschaftsförderung ist eine zentrale Struktur geschaffen, die dem H2-Klimaschutznetzwerk hilft und von diesem profitiert", so Kai Lipsius, Leiter der Grünen Hauptstadt Agentur der Stadt Essen.

Das H2-Klimaschutznetzwerk soll dazu dienen, den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr zu fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus ist eine Beratung der Kommunen zum Einsatz von grünem Wasserstoff geplant.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert die Koordination des Netzwerks im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) in den kommenden Jahren mit bis zu 1,67 Millionen Euro. Der RVR übernimmt das Netzwerkmanagement.

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Auftaktveranstaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zur Bildung des gemeinsamen H2-Klimaschutznetzwerks.
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