Städtische Baumaßnahmen - Immobilienwirtschaft präsentiert aktualisierten Maßnahmenkatalog

Aktuell werden insgesamt 227 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro realisiert

17.11.2022

Jährlich wird den politischen Gremien der Stadt Essen der umfangreiche Gesamtmaßnahmenkatalog zu städtischen Baumaßnahmen der Immobilienwirtschaft zur Kenntnis vorgelegt – so auch in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (17.11.).

Aktuell laufende und geplante Maßnahmen

Im Essener Stadtgebiet werden derzeit insgesamt 227 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro realisiert. Die Maßnahmen reichen von Toiletten- oder Brandschutzsanierungen bis hin zu kompletten Neubauten von Schulen, Kitas und anderen städtischen Gebäuden. Hierin enthalten sind auch Maßnahmen aus den Förderprogrammen Kommunalinvestitionsförderungsgesetz 1 und 2 (KInvFG 1 und 2) sowie Gute Schule 2020. 368 weitere Maßnahmen mit voraussichtlichen Gesamtkosten von rund 568 Millionen sind für die Zukunft bereits eingeplant.

Beispiele für aktuell laufende Maßnahmen sind unter anderem die Generalsanierung des Kulturforum Steele, die Dach- und Fassadensanierung Alte Synagoge, der Neubau der Gesamtschule Altenessen-Süd, der Neubau der Kita Fulerumer Straße, aber auch die Sanierungen im Rathaus Essen.

Zukünftig ist weiterhin mit einem Anstieg des Gesamtvolumens der Immobilienwirtschaft zu rechnen: Mit dem neuen Brandschutzbedarfsplan werden zahlreiche Maßnahmen an bestehenden Feuerwachen sowie Neubauten dazu kommen. Auch die Umsetzung der Essener Schulentwicklungsplanung wird zahlreiche Neubauten und Erweiterungen von Schulen im Stadtgebiet bedeuten - erste Kostenschätzungen gehen hier von einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro aus. Die Umsetzung dieser beiden Programme wird die Immobilienwirtschaft ab dem nächsten Jahr vor immense Herausforderungen stellen.

Rückblick auf 2021/2022

Die Maßnahmenumsetzung im Berichtszeitraum 2021/2022 war und ist weiterhin von den Auswirkungen globaler Krisen (Corona-Pandemie, Krieg in der Ukraine) und den damit verbundenen kurzfristigen Personalausfällen, Materialverknappungen und sprunghaften Kostensteigerungen gekennzeichnet. Diese wirken sich massiv auf die Projektabläufe und Finanzkalkulation aus. In nicht wenigen Fällen mussten Ausschreibungen mangels Anbieter*innen wiederholt veröffentlicht werden oder es meldeten sich nur einige oder einzelne Firmen. Der Aufgabenumfang hat sich durch zusätzliche Bedarfe erweitert und es musste unterjährig kontinuierlich neu priorisiert werden. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 82 Maßnahmen mit Gesamtkosten in Höhe von rund 148 Millionen Euro abgeschlossen werden, beispielsweise der Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule oder die Sanierung des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs.

Die komplette Maßnahmenliste der städtischen Immobilienwirtschaft kann im Ratsinformationssystem der Stadt Essen abgerufen werden (siehe rechts). Die nächste Aktualisierung der Gesamtmaßnahmenliste wird dem Rat der Stadt Essen im dritten Quartal 2023 zur Kenntnis vorgelegt.

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