Krisenmanagement stärken – Gemeinsame Übung des Krisenstabes der Stadt Essen mit Partnern der kritischen Infrastruktur

18.04.2024

Anfang April, vom 2. bis 4. April, fand am Institut der Feuerwehr NRW in Münster eine gemeinsame Übung des Krisenstabes der Stadt Essen mit den lokalen Partnerinnen*Partnern der kritischen Infrastruktur in Essen statt.

Es handelte sich um einen simulierten Stresstest für die beteiligten Unternehmen und Institutionen, die im Falle einer Krise, ob Großschadensereignis, Umweltkatastrophe oder sicherheitsrelevante Ereignisse, eng zusammenarbeiten müssen. Neben dem Krisenstab der Stadt Essen, der unter der Leitung von Christian Kromberg, Geschäftsbereichsvorstand für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung, und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport, tagte, waren auch Vertreter*innen der Ruhrbahn AG für den öffentlichen Personennahverkehr, die Westnetz GmbH als Netzbetreiber, die Entsorgungsbetriebe Essen, die Emschergenossenschaft, die Stadtwerke Essen AG sowie die Polizei NRW und das Technische Hilfswerk wichtiger Bestandteil der Krisenstabsübung.

Als angenommenes Szenario wurde ein Unwetterereignis in Verbindung mit einem großflächigen Stromausfall simuliert. Ziel war es, ein schnelles, zielgerichtetes Handeln des Krisenstabs zu erproben, Rollen innerhalb des Stabs und das Wirken miteinander auf den Prüfstand zu stellen, wichtige Abläufe zu hinterfragen und letztlich zu manifestieren und damit das Krisenmanagement in Essen weiter zu stärken. Bei der Übung wurde durch den Krisenstab und die anwesenden Fachberater*innen eine auf das Szenario zugeschnittene Lagebewertung durchgeführt. Anschließend wurden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sowie der kritischen Infrastruktur abgewogen und Umsetzungsstrategien definiert. Sowohl die Warnung und Information der Bürger*innen als auch die Kommunikation mit den Medien waren ein essenzieller Bestandteil der Simulation. Im Anschluss wurde das Vorgehen analysiert und bewertet. Erarbeitet wurde die angenommene und durchaus komplexe Lage durch ein Team aus Dozenten des Dezernates für Krisenmanagement und Forschung des Institutes der Feuerwehr NRW.

Nach zwei intensiven Seminartagen fasste Christian Kromberg, Geschäftsbereichsvorstand für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung, zum Abschluss der Übung zusammen: "Die Stadt Essen ist durch das Netzwerk mit ihren lokalen Partnerinnen und Partnern der kritischen Infrastruktur gut aufgestellt. Dieser Stresstest hat gezeigt, dass sich die kontinuierliche Zusammenarbeit im Vorfeld einer Krise auszahlt und wir gemeinsam mögliche Krisen in Essen zu bewältigen wissen."

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Gemeinsame Übung des Krisenstabes der Stadt Essen mit den lokalen Partnerinnen*Partnern der kritischen Infrastruktur in Essen am Institut der Feuerwehr NRW in Münster.
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