Das Wichtigste auf einen Blick:
Der Masterplan Image Stadtbezirk V soll einen nachhaltigen Aufbauplan zur Imageaufwertung im Stadtbezirk V beinhalten. Ergänzend dazu sind kurzfristige Maßnahmen zur Imageverbesserung vorgesehen – darunter der Verfügungsfonds "Pack an" für bürgergetragene Projekte. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen hat in seiner heutigen (15.05.) Sitzung die Richtline zur Vergabe der entsprechenden Fördermittel empfohlen.
"Pack an" verfügt über eine Laufzeit von zwei Jahren und einem Budget von rund 65.000 Euro pro Jahr. Der Verfügungsfonds soll der Förderung und Finanzierung bürgergetragener Projekte dienen. Ziele sind die Stärkung der Beteiligung und des Engagements der Bewohner*innen, von Vereinen und Gruppierungen im Gebiet sowie die Schaffung nachhaltiger Strukturen und Netzwerke. Zudem soll die Identifikation mit dem Quartier gestärkt, die Menschen zur Mitgestaltung ihres Lebensraums aktiviert und eine höhere Akzeptanz für Stadtteilentwicklungsmaßnahmen in den Quartieren geschaffen werden.
Der Rat der Stadt wird voraussichtlich in seiner Sitzung im Juni hierüber entscheiden. Über die Vergabe der Mittel soll dann ein Beirat aus Vertreterinnen*Vertretern der Stadtverwaltung, der EMG – Essen Marketing GmbH, der Altenessenkonferenz, der Interessengemeinschaft Altenessen, des Instituts für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung sowie der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk V entscheiden.
Zur Richtlinie der Stadt Essen zur Vergabe von Fördermitteln aus dem Verfügungsfonds "Pack an"
Zum Hintergrund
Der Masterplan Image Stadtbezirk V soll gemeinsam von der Stadtverwaltung, der EMG – Essen Marketing GmbH und Vertreterinnen*Vertretern aus dem Stadtbezirk V erarbeitet werden und zur Imageaufwertung im Stadtbezirk V beitragen. Ergänzend sind auch Sofortmaßnahmen zur Imageverbesserung vorgesehen. Hierzu gehört unter anderem die Einrichtung des Verfügungsfonds sowie die Visualisierung und Zusammenführung der zahlreichen bereits laufenden und angestoßenen Aktivitäten aller im Stadtbezirk tätigen Akteure sowie die Verbesserung der Kommunikation und der Information über Angebote durch die Einrichtung eigener Kommunikationskanäle ist vorgesehen. Für den Erarbeitungsprozess ist der Zeitraum bis voraussichtlich Ende 2026 angesetzt.
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