Das Wichtigste auf einen Blick:
Grün und Gruga treibt die strategische Weiterentwicklung öffentlicher Sport- und Bewegungsflächen entschieden voran. Im Rahmen der städtischen Spielraumleitplanung sollen bestehende Skateranlagen modernisiert, neue Trendsportangebote geschaffen und Potenzialflächen identifiziert werden – mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Ziel ist es, in jedem Stadtbezirk mindestens eine frei zugängliche und inklusive Bewegungsfläche anzubieten.
"Jugendliche brauchen Räume zur freien Bewegung, zum Ausprobieren und zur Begegnung. Mit den geplanten Maßnahmen investieren wir nicht nur in Sportinfrastruktur, sondern auch in Teilhabe, Gesundheit und nachhaltige Stadtentwicklung", sagt Simone Raskob, Umwelt-, Verkehr- und Sportdezernentin der Stadt Essen. Im Juni 2022 hatte der Rat der Stadt die Verwaltung mit der Prüfung von Erneuerungs- und Erweiterungsbedarfen der bestehenden Anlagen beauftragt. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz am Dienstag, 3. Juni, stellte die Verwaltung den aktuellen Stand der konkreten Vorhaben und Planungen in mehreren Stadtbezirken vor – darunter der Umbau der Schillerwiese in Stadtwald, neue Sportangebote im Emscherpark in Karnap sowie eine Parkouranlage im Benderpark.
Schwerpunkt: Beteiligung und Vielfalt
Besonders wichtig ist den Verantwortlichen die Einbindung von Kindern und Jugendlichen: Ihre Ideen und Wünsche fließen aktiv in Planung und Gestaltung ein – ein Schritt, der die Identifikation mit den Anlagen und Demokratiebildung stärken soll. Grün und Gruga arbeitet dazu unter anderen mit dem Jugendamt, dem Deutschen Kinderschutzbund OV Essen, Vereinen und Jugendgruppen und dem Essener Sportbund zusammen.
Geplante Maßnahmen im Überblick:
Schillerwiese, Stadtwald (Stadtbezirk II):
Emscherpark, Karnap (Stadtbezirk V):
Bürgerpark Kuhlhoffstraße, Altenessen Nord (Stadtbezirk V):
Bergmannsfeld, Freisenbruch (Stadtbezirk VII):
Bergmannsbusch, Freisenbruch (Stadtbezirk VII):
Benderpark; Kupferdreh (Stadtbezirk VIII):
Für 2025 und 2026 stehen Grün und Gruga jährlich 280.000 Euro an investiven Haushaltsmitteln zur Verfügung. Weitere Fördermittel – etwa aus Programmen der Städtebauförderung – werden aktiv geprüft. Mit der Einstellung zusätzlicher Fachplaner*innen ab Januar 2025 nimmt das Projekt an Fahrt auf. Derzeit werden weitere potentielle Flächen für Trendsportanlagen geschäfts- und fachbereichsübergreifend geprüft.
Bereits bestehende Anlagen im Überblick
Größere Skateanlagen gibt es derzeit an folgenden Standorten:
An zehn weiteren Standorten von Spielplätzen werden einzelne Skateelemente angeboten.
Fitnessgeräte, Fitness- und Parkouranlagen unterschiedlicher Größe und Ausstattung gibt es derzeit an folgenden Standorten:
Bikeanlagen unterschiedlicher Größe und Ausstattung gibt es derzeit an folgenden Standorten:
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