Auch im Jahr 2025 wird der Wohnungsmarkt in Essen überwiegend als deutlich angespannt wahrgenommen. Dies hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen in seiner heutigen (05.02.) Sitzung zur Kenntnis genommen.
Die Erkenntnis geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbarometer 2025 hervor, für das das Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement im Sommer rund 180 lokale Wohnungsmarktakteurinnen*Wohnungsmarktakteure zu ihrer Einschätzung der Marktlage in Essen befragt hat.
Die Marktanspannung zeigt sich demnach insbesondere beim Segment der öffentlich geförderten (und damit preisgünstigen) Wohnungen und dort vor allem bei kleinen und großen Wohnungen. Doch auch im mittleren Preissegment werden Anspannungstendenzen für freifinanzierte Mietwohnungen festgestellt.
Für Haushalte mit höheren Einkommen wird die Chance auf eine Wohnung zwar deutlich besser eingeschätzt, dennoch fehlen für einige Nachfragegruppen auch hier ausreichende und passende Angebote. So ist es für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, oder für Familien mit mehreren Kindern schwer, eine bedarfsgerechte Wohnung in Essen zu finden.
Insbesondere fehlen laut Einschätzung der Expertinnen*Experten in allen Preissegmenten barrierefreie oder -arme Wohnungen.
Folgt man den Experteneinschätzungen, werden sich die Anspannungstendenzen in fast allen Segmenten in Zukunft noch verstärken. Insgesamt werden in Essen unterschiedlichste Wohnformen benötigt, wobei sich anhand der Befragungsergebnisse ein deutlicher Schwerpunkt bei den Thematiken "preisgünstiges Wohnen" und "altersgerechtes Wohnen" erkennen lässt.
Diese und weitere Ergebnisse sind dem Wohnungsmarktbarometer 2025 zu entnehmen.
Die Broschüre ist auf der Website der Stadt Essen unter www.essen.de/wohnen abrufbar.
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