Kulturelle Teilhabe für Essener Schüler*innen: E.ON und RAG-Stiftung fördern Fahrten zu Kulturorten

04.02.2026

Grundschüler*innen sowie Förderschüler*innen aus Essen erhalten im Jahr 2026 einen unbürokratischen Zugang zu bedeutenden Kulturorten der Stadt. E.ON und die RAG-Stiftung stellen hierfür jeweils 12.500 Euro zur Verfügung und ermöglichen damit die kostenlose An- und Abreise mit der Ruhrbahn zu ausgewählten Essener Kultureinrichtungen.

Im Rahmen der Förderung können Schulklassen das Museum Folkwang, das Ruhr Museum, das Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv sowie die Alte Synagoge Essen besuchen. Schulen, die Interesse an der Teilnahme haben, können sich bei Bedarf an den Fachbereich Schule der Stadt Essen wenden und dort die Fahrten anmelden. Die entstehenden Kosten für den öffentlichen Nahverkehr werden anschließend unkompliziert übernommen.

"Für E.ON ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Kinder in Essen einen ungeteilten Zugang zur großartigen Essener Kultur haben. Daher übernimmt E.ON gerne kurzfristig für 2026 einen Teil der Kosten für die Fahrten der Essener Grund- und Förderschulen zum Museum Folkwang, zum Ruhr Museum auf Zollverein, zum Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv und zur Alten Synagoge", so Stephan Muschick, Leiter Corporate Citizenship bei E.ON.

E.ON ist seit 2023 Hauptpartner des Museum Folkwang und unterstützt im Rahmen dieser nachhaltigen Kooperation Ausstellungsprojekte und Bildungsformate, bei denen kulturelle Teilhabe unabhängig von der sozialen Herkunft im Mittelpunkt steht. Die RAG-Stiftung finanziert die Ewigkeitskosten aus dem deutschen Steinkohlenbergbau. Darüber hinaus fördert sie Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur in den ehemaligen Steinkohleregionen und legt dabei einen Schwerpunkt auf Teilhabe insbesondere chancenbenachteiligter Kinder und Jugendlicher.

"Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein und auch nicht daran scheitern, dass der Weg ins Museum nicht zu finanzieren ist", betont Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung. "Wir ermöglichen daher gerne Schülerinnen und Schülern aus Essener Grund- und Förderschulen die kostenlose Anfahrt mit dem ÖPNV zum Museum Folkwang, zum Ruhr Museum, zum Haus der Essener Geschichte sowie zum Haus Jüdischer Kultur. Die Kinder und Jugendlichen können dadurch kulturelle Teilhabe in Einrichtungen erleben, die tief mit der Geschichte des Steinkohlenbergbaus verknüpft sind und in denen demokratische Grundwerte erfahrbar werden."

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt das Engagement ausdrücklich: "Die Stadt Essen musste aufgrund der angespannten Haushaltslage das Kulturpass-Ticket einstellen. Umso dankbarer bin ich E.ON und der RAG-Stiftung, dass sie mit ihrer Förderung einspringen und unseren Schülerinnen und Schülern weiterhin den Zugang zu zentralen Kulturorten ermöglichen. Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen für Chancengerechtigkeit und kulturelle Bildung in unserer Stadt."

Mit der gemeinsamen Förderung schaffen E.ON und die RAG-Stiftung eine wirkungsvolle Alternative zum entfallenen Kulturpass-Ticket und leisten einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Essen.

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E.ON und die RAG-Stiftung fördern im Jahr 2026 Fahrten zu ausgewählten Kulturorten in Essen. V.l.n.r.: Peter Gorschlüter (Direktor des Museum Folkwang), Thomas Kufen (Oberbürgermeister Stadt Essen), Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung), Stephan Muschick (Leiter Corporate Citizenship bei E.ON) und Heinrich Theodor Grütter (Direktor des Ruhr Museums)
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