Im Laufe des heutigen (04.03.) Morgens hat es in zwei Stadtteilen und drei verschiedenen Adressen melderechtliche Kontrollen gegeben. Beteiligt waren neben den Kräften der Polizei, die städtische Wohnungsaufsicht, die Bauordnungsbehörde, die Meldebehörde, das JobCenter Essen, die Finanzbuchhaltung, die Kommunale Ausländerbehörde, das Jugendamt der Stadt Essen sowie das Ordnungsamt. Die Kontrollen erfolgten auf Grund baulicher Mängel, ordnungsrechtlicher Auffälligkeiten sowie wiederholter Beschwerden. Darüber hinaus bestanden Hinweise auf eine hohe Fluktuation und Auffälligkeiten bei melderechtlichen Angaben.
Anhand erster Kontrollergebnisse aus den Objekten werden nun 19 von 81 an den Wohnadressen gemeldete Personen abgemeldet. Damit einher geht, dass Personen auch aus möglichen Transferleistungen abgemeldet werden. Hinweisen auf einen möglichen Leistungsmissbrauch wird nun nachgegangen. Darüber hinaus wurden offene Forderungen vollstreckt, darunter rund 2.400 Euro wegen Schulpflichtverletzungen.
Außerdem wurden an den Gebäuden diverse Mängel festgestellt, beispielsweise im Bereich des Brandschutzes, auch wurden defekte Fenster, unzulässige Elektroinstallationen oder Schimmelbefall in den Häusern festgestellt. Die Behebung der Mängel wird seitens der Stadt von den Eigentümerinnen*Eigentümern eingefordert. Die entsprechende Beseitigung der Mängel wird nachkontrolliert.
Auch mögliche weitere Ergebnisse der Kontrollmaßnahme werden nun ausgewertet und so notwendig, nachkontrolliert.
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