Ergebnisse des "Förderplans Essen Inklusiv" für 2025 vorgestellt

17.03.2026

Der “Förderplan Essen Inklusiv“ ist ein zentrales Instrument der Stadt Essen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene. Auf Grundlage des vom Rat der Stadt am 28. September 2022 beschlossenen Förderplans werden konkrete Projekte und Maßnahmen in den Essener Sozialräumen finanziell unterstützt. Der Förderplan greift dabei die Handlungsschwerpunkte des "Aktionsplans Essen Inklusiv" auf und überführt diese in eine praktische Förderstruktur. In seiner heutigen Sitzung hat der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit, den Sachstandsbericht des Förderplans für das Jahr 2025 zur Kenntnis genommen.

Wie funktioniert die Förderung?

Förderfähige Projekte müssen die Voraussetzungen des zugrunde liegenden Förderkonzepts erfüllen.

Über die Bewilligung der Anträge entscheidet die Koordinierungsstelle Inklusion – je nach Fördersumme in abgestufter Zusammenarbeit mit Vertreter*innen des Facharbeitskreises Planung und Koordinierung der Behindertenarbeit (FAK PuK):

  • bis 1.000 Euro: Entscheidung durch die Koordinierungsstelle Inklusion
  • bis 3.000 Euro: Entscheidung gemeinsam mit einer Vertretung des FAK PuK
  • über 3.000 Euro: Entscheidung gemeinsam mit zwei Vertretungen des FAK PuK

Welche Bilanz wird für das Jahr 2025 gezogen?

Im Jahr 2025 standen insgesamt 300.000 Euro Haushaltsmittel zur Verfügung. Jedoch konnten diese Mittel aufgrund der restriktiven Haushaltsregelung der Stadt Essen nicht vollends abgerufen werden.

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 gingen 21 Förderanträge ein.

• 19 Anträge wurden bewilligt

• 2 Anträge wurden von den Antragstellenden zurückgezogen

• 2 Projekte führten zu Rückforderungen

• 17 Projekte konnten erfolgreich umgesetzt werden, darunter das das "KulturTandem" auf dem Gelände der Zeche Zollverein und der ausleihbare "Selbsterfahrungsparcours“ der Menschenstadt Essen.

Für die 17 Projekte wurden insgesamt rund 87.000 Euro verausgabt.

Zusätzlich wurden Unterstützungsleistungen, insbesondere für Gebärdensprachdolmetschende, in Höhe von rund 4.000 Euro finanziert.

Die Gesamtausgaben beliefen sich damit auf rund 91.000 Euro.

Wie geht es im Jahr 2026 weiter?

Auch im Jahr 2026 stehen erneut 300.000 Euro für den Förderplan zur Verfügung. Bereits bis Mitte Februar 2026 sind vier neue Förderanträge eingegangen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im RatsInformationsSystem der Stadt Essen und auf den Seiten des Aktionsplans Essen inklusiv auf essen.de .

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