VHS Essen: Klimawandel zwingt Stadtplanung zum Umdenken

Peter Köddermann von Baukultur NRW referiert am Sonntag, 22. März, in der VHS Essen. Der Eintritt ist frei.

18.03.2026

Wie muss sich Bauen in unseren Städten verändern, wenn der Klimawandel zur dominanten Planungsbedingung wird? Die Volkshochschule (VHS) Essen greift diese Frage am Sonntag, 22. März, in einem öffentlichen Vortrag auf. Peter Köddermann, Geschäftsführer der Baukultur Nordrhein-Westfalen, referiert von 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Lange galten Nachhaltigkeitsziele und baukultureller Auftrag als kaum vereinbar. Der Klimawandel hebt diese Trennung auf. Aktuelle Klimamodelle rechnen bis 2100 mit einer Erwärmung von bis zu 2,8 Grad Celsius. Für Stadtplanung und Architektur bedeutet das: Klimaresilienz ist keine Zusatzaufgabe mehr, sondern Planungsgrundlage. Peter Köddermann fragt, wie kommunale Projekte auf veränderte Bedingungen reagieren und was davon fehlt. Was sind realistische Aufgaben? Welche Erwartungen muss die Politik formulieren? Ökonomische Machbarkeit und ökologische Notwendigkeit müssen gemeinsam bewertet werden. Ein Blick auf aktuelle Planungsprozesse zeigt, dass die Antworten von Stadt zu Stadt verschieden ausfallen.

Die Baukultur Nordrhein-Westfalen, die Köddermann leitet, vernetzt Akteurinnen*Akteure aus Architektur, Stadt- und Landschaftsentwicklung sowie Ingenieurkunst landesweit. Der Vortrag gehört zur Reihe "Reden von morgen", die von Nikolaos Georgakis, Programmbereichsleiter an der VHS Essen, moderiert wird.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter vhs.link/baukultur .

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Peter Köddermann von Baukultur NRW referiert in der VHS Essen.
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