500. Stolperstein in Essen verlegt

20.03.2026

Am Donnerstag, 19. März, wurde in der Lindenallee der 500. Stolperstein in Essen verlegt. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm daran teil. Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, dabei steht jeder Stein für einen Menschen, die in Essen gelebt und durch das nationalsozialistische Unrecht verfolgt und ermordet wurden.

"500 Stolpersteine machen sichtbar, wie viele Namen und Geschichten zu Essen gehören. Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Erinnerung endet nicht an Gedenktagen – sie ist ein Auftrag für unseren Alltag", so Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Der 500. Stolperstein erinnert an Dr. Fritz Hirschland, einen angesehenen Arzt, der fest mit Essen verbunden war. Er und seine Familie wurden Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen. Ihr Schicksal mahnt bis heute zur Erinnerung und Verantwortung.

Kufen betonte zugleich die gesellschaftliche Verantwortung: „Gerade heute sehen wir, dass Antisemitismus und Hass wieder zunehmen. Menschen werden angegriffen, ausgegrenzt oder beleidigt. Das dürfen wir nicht akzeptieren. In unserer Stadt ist kein Platz für Extremismus und Menschenfeindlichkeit. Wir stehen für Respekt, Zusammenhalt und die Würde jedes einzelnen Menschen.“

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Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Verlegung des 500. Stolpersteins in Essen.

Der 500. Stolperstein erinnert an Dr. Fritz Hirschland. Er und seine Familie wurden Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen.
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