Beim "Frühstück mit der Stadtgesellschaft" am Donnerstag, 19. März, haben sich erneut rund 40 geladene Akteurinnen*Akteure aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt, Sport und Verwaltung über die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Rhein-Ruhr Region ausgetauscht. Ein erster Termin hatte bereits am 26. Februar stattgefunden.
Für die Teilnehmenden ging es in einem offenen Dialog mit Oberbürgermeister Thomas Kufen und Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der EMG - Essen Marketing GmbH um zentrale Fragen rund um Chancen, Perspektiven und Rahmenbedingungen einer möglichen Austragung der Spiele.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von Thorsten Flügel, Geschäftsführer des Essener Sportbund e.V., Ralf Becker, Betriebsleiter der Sport und Bäderbetriebe, sowie vom Essener Olympiagewinner Ansgar Wessling.
Vertreter*innen aus Sport und Wirtschaft sehen Potenziale, um die Attraktivität der Region zu steigern und positive Wirtschaftsaspekte herbeizuführen. Für den Breiten- und Freizeitsport könnte eine mögliche Austragung in der Rhein-Ruhr-Region zu mehr Sichtbarkeit und Nachwuchs führen.
Die Finanzierung Olympischer und Paralympischer Spiele war bei dem Austausch ein zentrales Thema. Es wurde gezeigt, dass Investitionen im Zusammenhang mit einer möglichen Ausrichtung nicht zulasten anderer kommunaler Aufgaben gehen, da die jeweiligen Budgets nicht miteinander konkurrieren. Auch gäbe es einen großen Standortvorteil, da die Infrastruktur bereits bestehe.
Für die geplanten Wettbewerbe müssten keine neuen Sportstätten errichtet werden. Vorgesehen ist die Nutzung bestehender, gut angebundener Orte: die Messe Essen, der Grugapark, das Stadion an der Hafenstraße sowie die Zeche Zollverein. Neubauten oder visionäre Nachnutzungen wären daher nicht notwendig.
"Viele der hohen Anforderungen an einen Austragungsort können wir bereits heute erfüllen: von einer leistungsfähigen Sportinfrastruktur bis hin zu großer Sportbegeisterung bei den Menschen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Das sind wertvolle Trümpfe, die wir ausspielen wollen. Die Stadt Essen befürwortet deshalb die Olympiainitiative `KölnRheinRuhr', weil sie uns die Chance gibt, unsere Region der ganzen Welt als innovativ, sportbegeistert und weltoffen zu zeigen. Olympia ist ein Motor für positive Veränderung: in der Stadtentwicklung, in der Sportförderung, in der Inklusion. Paris hat im letzten Jahr deutlich gezeigt, wie sehr ein Olympiastandort von einem Sport-Event dieser Größenordnung profitieren kann."
Am 19. April 2026 findet in allen 16 an der Bewerbung beteiligten Städten der Rhein-Ruhr-Region zeitgleich ein Ratsbürgerentscheid statt. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Ratsbürgerentscheid gibt es online unter www.essen.de/olympia .
Zum Hintergrund
Das "Frühstück mit der Stadtgesellschaft" bringt Ehrenamtliche und Multiplikatorinnen*Multiplikatoren aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt zusammen. Ziel ist der offene und direkte Austausch zwischen der Verwaltung und den Teilnehmenden. Die Teilnehmenden habe die Gelegenheit, in Gespräche mit Verantwortlichen zu kommen, eigene Ideen einzubringen und neue Netzwerke zu knüpfen. Weitere Informationen unter www.essen.de/Themenfrühstücke .
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