Das Deilbachhammer-Ensemble wurde am Samstag, 21. März, im Rahmen eines Frühlingsfests feierlich seiner neuen Nutzung übergeben. Nach rund zehn Jahren intensiver Bau- und Restaurierungsarbeiten sei damit ein bedeutendes industriehistorisches Denkmal gesichert worden, betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Veranstaltung. "Heute können wir mit Stolz sagen: Die Anstrengungen haben sich gelohnt", so das Stadtoberhaupt in seiner Rede.
Der Deilbachhammer sei "weit mehr als ein historisches Gebäude-Ensemble", sondern ein Zeugnis der industriellen Vergangenheit und ein Symbol für die Anfänge der Eisen- und Metallindustrie im Ruhrgebiet.
Der Standort zählt zu den historisch bedeutendsten Industrielandschaften des Landes und dokumentiert die frühe Verarbeitung von Kohle und Erz lange vor dem Aufstieg der Region zum Industriezentrum. Heute ist der Deilbachhammer der letzte erhaltene Eisenhammer im Ruhrgebiet an seinem ursprünglichen Standort.
Die Sanierung stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen, nicht zuletzt durch das Hochwasser im Sommer 2021. "Doch auch diese Herausforderung wurde gemeinsam bewältigt", so der Oberbürgermeister.
Künftig wird das Ruhr Museum Teile des über 200 Jahre alten Ensembles nutzen. Zudem werden die Arbeiterhäuser für Eheschließungen geöffnet. "Der Deilbachhammer verbindet Vergangenheit und Zukunft, erinnert uns an die Wurzeln unserer industriellen Entwicklung und schafft zugleich Raum für Begegnungen, Kultur, Bildung und gemeinschaftliches Leben", betonte Thomas Kufen.
Weitere Informationen zur Sanierung und Historie des Deilbachhammer-Ensembles finden Interessierte hier .
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