Léon Berben, einer der weltweit besten Cembalisten, ist am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Schloß Borbeck zu Gast. Anlässlich des 200. Todestags der letzten Essener Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Sachsen (8. April 1826 in Dresden) präsentiert er ein Programm mit Musik aus dem Umfeld des Dresdner Hofs. Aufgeführt werden Werke von Johann Adolf Hasse, Christlieb Siegmund Binder und Wilhelm Friedemann Bach.
Das Konzert ist Teil der Reihe "Alte Musik im Schloß Borbeck". Karten sind im Schloß Borbeck (Schlossplatz 1), telefonisch unter 0201 88-44219 oder per E-Mail an kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de erhältlich.
Über Léon Berben
Umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis weisen Léon Berben als einen der führenden Köpfe seiner Generation der "Alten Musik"-Szene aus. Das belegen unter anderem zahlreiche Einspielungen von Werken aus Barock und Renaissance auf dem Cembalo und historischen Orgeln.
León Berben war Meisterschüler von Gustav Leonhardt und von 2000 bis 2006 Mitglied des Ensembles Musica Antiqua Köln. Zudem wirkte er als Co-Autor an der Enzyklopädie "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" mit. Berben ist zudem Titularorganist an der historischen Orgel der St.-Andreas-Kirche Ostönnen, die zu den ältesten spielbaren Orgeln der Welt zählt, und betreut dort eine Konzertreihe.
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