Mit dem Max-Spohr-Preis würdigt der Berufsverband VK e.V. seit vielen Jahren herausragendes Engagement für Vielfalt in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main fand am vergangenen Freitag, 17. April, die diesjährige Verleihung statt. Vor mehr als 200 Gästen wurden Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet. Sie engagieren sich in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander.
Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen erhielt die Auszeichnung als Sonderpreis des Vorstands in der Kategorie Kommunalpolitik. "Den Max-Spohr-Preis heute hier entgegennehmen zu dürfen, ist mir eine große Ehre. Diese Auszeichnung nehme ich jedoch nicht als persönliche Ehrung allein an. Ich verstehe sie als Anerkennung für viele Menschen in Essen - für engagierte Mitarbeitende in der Verwaltung, für Initiativen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger, die sich Tag für Tag für Offenheit, Respekt und ein gutes Miteinander einsetzen", erklärte der Oberbürgermeister. "Deshalb danke ich Ihnen für diese Auszeichnung und für das klare Signal, das Sie damit senden. Sie bestärkt uns in unserem Weg und motiviert uns, weiterzugehen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Vielfalt nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern gelebter Alltag!"
Zudem sprach das Stadtoberhaupt im Anschluss eine Laudatio auf die HIV/STI-Ambulanz des Uniklinikums Essen. Die Ambulanz erhielt ebenfalls einen Sonderpreis für ihr Engagement. "Die Ambulanz leistet einen Beitrag, der über das Gesundheitswesen hinausreicht. Sie stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie fördert Chancengleichheit. Und sie macht deutlich, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung."
Die feierliche Veranstaltung wurde von Kurt Siering, dem Vorstandsvorsitzenden des Berufsverbandes VK e.V. eröffnet. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner richtete sich per Videobotschaft and die Anwesenden. Moderiert wurde der Abend von Susanne Sikora, Inclusion Lead der Deutschen Bank. Zu den Laudatorinnen*Laudatoren zählten unter anderem Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig und Präsident des Deutschen Städtetages, Nancy Faeser, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemalige Bundesministerin des Innern, sowie Sophie Koch, Queerbeauftragte der Bundesregierung.
Über den Max-Spohr-Preis
Der Max-Spohr-Preis wird vom Berufsverband VK e.V. vergeben und erinnert an den Verleger Max Spohr. Er setzte sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts für die Rechte homosexueller Menschen ein. Der Preis zeichnet Persönlichkeiten und Organisationen aus, die sich in besonderer Weise für Akzeptanz, Gleichberechtigung und Vielfalt engagieren.
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