Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnet Landesausstellung "überLeben in der Eiszeit"

22.04.2026

Mit der Ausstellung "überLeben in der Eiszeit" ist am Ruhr Museum in Essen ein zentrales Kapitel der paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen gestartet. Zur Eröffnung am Sonntag, 19. April, begrüßte Oberbürgermeister Thomas Kufen die Anwesenden und würdigte die Bedeutung des Standorts: "Seit über 120 Jahren wird in Essen Paläontologie betrieben und vermittelt. Dass verdanken wir Ernst Kahrs, dem ersten Direktor des Museums der Stadt Essen, aus dem sich das Ruhrlandmuseum und schließlich das Ruhr Museum entwickelten."

Die Ausstellung zeigt, mit welchen Anpassungen Tiere, Pflanzen und Menschen auf die klimatischen Veränderungen der Eiszeit reagierten. Dabei werden auch regionale Bezüge sichtbar – etwa zu den Neandertalern, deren Spuren unweit der Stadt entdeckt wurden. "Ihre Spuren – aber auch einfach alle fossilen Funde – detektivisch zu entschlüsseln, macht die eiszeitliche Geschichte unserer Heimat sehr lebendig", so das Stadtoberhaupt.

Mit einem interaktiven und multimedialen Konzept lädt die Schau Besucher*innen dazu ein, komplexe Zusammenhänge zwischen Klima, Lebensräumen und Artenvielfalt zu verstehen. Ziel ist es, die Vielfalt von Landschaften und Lebensformen aus der Eiszeit kennenzulernen. Die Ausstellung ist Teil der landesweiten Reihe "überLeben", die an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen die Entwicklung des Lebens über Millionen Jahre beleuchtet. Das Ruhr Museum auf Zollverein wird die Ausstellung voraussichtlich bis zum 10. Januar 2027 zeigen.

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Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Eröffnung der Landesausstellung "überLeben in der Eiszeit" im Ruhr Museum
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