Eine Woche voller Begegnungen, neuer Perspektiven und intensiver interkultureller Erfahrungen: Sechs Jugendliche aus Essen sowie ihre pädagogischen Begleitpersonen aus dem städtischen Jugendamt besuchten zwischen dem 6. und 10. April die Stadt Sunderland im Nordosten Englands. Dort wurden sie herzlich von der Jugendorganisation "Sunderland All Together Consortium" empfangen und begleitet.
Erster Besuch von Jugendlichen in Sunderland nach langer Pause
Der Besuch markiert eine besondere Rückkehr: Seit über einem Jahrzehnt sind erstmals wieder junge Menschen aus Essen in Sunderland zu Gast. Umso größer war die Freude über ein vielfältiges Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig Städtepartnerschaften sein können.
Die Woche bot ein breites Spektrum an Eindrücken: von einem Aufenthalt im modernen National Esports Performance Campus mit seinen innovativen Trainings- und Lernumgebungen über Besuche an den Stränden Sunderlands bis hin zu kulturellen Stationen wie Washington Old Hall, Washington Wetland Centre, Penshaw Monument, Hylton Castle und dem Culture House. Ebenso standen Begegnungen mit lokalen Jugendorganisationen auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war der Empfang im Rathaus inklusive eines Treffens mit dem Bürgermeister von Sunderland, Councillor Ehthesham Haque.
Internationale Jugendarbeit: Europa aktiv erleben
Das Programm hat gezeigt, wie vielseitig internationale Jugendarbeit ist: Sie verbindet Lernen außerhalb klassischer Bildungseinrichtungen mit Kultur und Freizeit. So entstehen unkomplizierte Möglichkeiten für junge Menschen, sich einzubringen, mitzumachen und Europa aktiv zu erleben. Die enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen dem "Sunderland All Together Consortium", der Internationalen Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Essen, dem Jugend- und Bürgerzentrum Werden sowie der Stadt Sunderland bildet die Grundlage für einen nachhaltigen und lebendigen Austausch.
Über die Städtepartnerschaft mit Sunderland
Essens erste Städtepartnerschaft wurde vor über 70 Jahren mit der englischen Stadt Sunderland geschlossen. Seit Jahrzehnten spielen Jugendbegegnungen dabei eine zentrale Rolle. Sie fördern nicht nur Sprachkompetenzen, sondern stärken auch interkulturelles Verständnis, Offenheit, Toleranz, Respekt und die Fähigkeit, globale Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Interessierte finden weitere Informationen auf www.essen.de und www.essen.de/partnerstädte. Ansprechpartnerin ist Anna Saarni unter anna.saarni@jugendamt.essen.de.
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