Oberbürgermeister begleitet Eröffnung der neuen A52-Fußgängerbrücke an der Norbertstraße

27.04.2026

Am heutigen Montag, 27. April, hat Oberbürgermeister Thomas Kufen die Eröffnung des Ersatzneubaus der Fußgängerbrücke über die A52 auf Höhe der Norbertstraße begleitet. Das Bauwerk verbindet die Essener Stadtteile Bredeney und Margarethenhöhe und stellt eine wichtige Wegeverbindung für Fußgänger*innen auch in die angrenzenden Stadtteile Rüttenscheid und Haarzopf dar.

"Mit der neuen Brücke besteht nun wieder eine direkte und sichere Verbindung zwischen Bredeney, der Margarethenhöhe und den angrenzenden Stadtteilen. Solche Maßnahmen zeigen, wie wichtig kontinuierliche Investitionen in eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur sind. Die Stadtverwaltung wird auch künftig gemeinsam mit ihren Partnern daran arbeiten, die Mobilität und Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt nachhaltig weiter zu verbessern", so der Oberbürgermeister. "Der Ersatzneubau dieser wichtigen Fußgängerbrücke ist ein gelungenes Beispiel für die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Autobahn GmbH und der Stadt Essen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die engagierte Arbeit sowie den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Autofahrerinnen und Autofahrern für ihr Verständnis während der Bauzeit. Die zwischenzeitlichen Einschränkungen haben sich gelohnt!"

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Maßnahme der Autobahn GmbH des Bundes. Die A52 fungiert als bedeutende Verbindungsstrecke zwischen Essen und Düsseldorf und ist über das Autobahnkreuz Breitscheid (A3) sowie das Autobahndreieck Essen-Ost (A40) an das überregionale Fernstraßennetz angebunden. Die ursprüngliche Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1965 befand sich zuletzt in einem schlechten baulichen Zustand und musste kurzfristig erneuert werden. Sie wurde daher im Rahmen des Brückenmodernisierungsprogramms durch einen Ersatzneubau an gleicher Stelle ersetzt. Der Baubeginn lag im vierten Quartal 2024, die Verkehrsfreigabe erfolgte jetzt planmäßig.

Gestaltung des Brückenneubaus

Die neue Stahlkonstruktion weist eine Gesamtlänge von rund 220 Metern auf und wiegt etwa 193 Tonnen. Auch die barrierearme Gestaltung der Rampen wurde berücksichtigt. Die temporär in Anspruch genommenen Flächen werden im Herbst durch eine mit der Verwaltung abgestimmte Ersatzbepflanzung aufgewertet. Parallel zum Brückenbau wurden auch die Lärmschutzanlagen entlang der Richtungsfahrbahn Düsseldorf saniert und künstlerisch gestaltet. Unter dem Motto "Bewegung und Begegnung" greifen die gestalteten Wände Themen der benachbarten Gruga sowie der Margarethenhöhe auf. Das Konzept umfasst ein durchgängiges Farbdesign sowie Porträtdarstellungen, die an historische Siebdrucktechniken des 19. Jahrhunderts erinnern. Die Gestaltung wurde durch ein Essener Künstlerkollektiv unter Leitung von Gabor Doleviczény umgesetzt, das bereits an mehreren Projekten im Stadtgebiet beteiligt war.

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