Am Montag, 27. April, eröffnete Oberbürgermeister Thomas Kufen das Symposium "65 Jahre Türkische Migration & 60 Jahre Türkisches Generalkonsulat – Geschichte, Bedeutung und Perspektiven" auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.
"Seit über sechs Jahrzehnten prägen Menschen mit türkischen Wurzeln unsere Stadt – sie sind ein fester und unverzichtbarer Teil unserer Gemeinschaft. Ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihr Engagement haben Essen wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich mitgestaltet. Das Generalkonsulat ist dabei seit vielen Jahren ein wichtiger Anker und eine starke Brücke zwischen Deutschland und der Türkei. Gemeinsam stehen wir für Dialog, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Essen ist heute Heimat für Menschen aus über 170 Nationen – diese Vielfalt ist unsere Stärke. Sie zeigt: Unterschiedliche Herkünfte sind kein Hindernis, sondern ein echter Mehrwert für unsere Gesellschaft. Allen, die sich für das Miteinander in unserer Stadt einsetzen – gestern, heute und in Zukunft, sage ich danke. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen!", so das Stadtoberhaupt.
Eingeladen zum Symposium hatte die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung gemeinsam mit der Stiftung Zollverein und dem Generalkonsulat der Republik Türkei, um gemeinsam die deutsch-türkischen Verflechtungen, die sich im Zuge der Arbeitsmigration entwickelt haben und zu denen auch die Generalkonsulate zählen, von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und ihre gesellschaftliche Bedeutung sowie historische Tiefe sichtbar zu machen. Der Einladung folgten Personen aus Politik und Wissenschaft, um gemeinsam in die Diskussion zu gehen.
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